Chronik

Der Ort ist 1327 als “Hertwigesdorf” urkundlich belegt, 1363 als “Hertwygisdorf”, 1392 als “Hertwinsdorf”, 1472 als “Hertesdorf”, 1500 als “Hettesdorf”, 1541 als “Hertingsdorf”, 1592 als “Haittersdorf”, 1600 als “Hettersdorf”, 1610 als “Hedersdorf”, 1747 als “Hedwigsdorf” und “Hedersdorf”. Dorf des Stiftes Hersfeld. Die Ganerben von Frielingen besaßen einen Teil davon, wahrscheinlich 2⁄3. Vom Dorf waren 2⁄3 nach Frielingen, 1⁄3 nach Kirchheim eingepfarrt. Später wurde auch das restliche 1⁄3 dem Pfarramt Frielingen zugeführt.

 

chronik1Die Kinder von Heddersdorf gingen bis zum Jahre 1905 nach Frielingen zur Schule. Früher sollen jedoch ein Teil der Kinder (1⁄3) die Schule in Kirchheim besucht haben, das hatte sicher seinen Grund in der Zugehörigkeit zur Pfarrstelle Frielingen und Kirchheim. 1905 bekam Heddersdorf eine selbstständige Schule und 1908 wurde ein neues Schulgebäude errichtet. Der größte Teil der Bevölkerung lebte in dieser Zeit von der Landwirtschaft und als Waldarbeiter. Einige arbeiteten schon im Baugewerbe und vor allem in der Ziegelei. Als im Jahre 1906 die Bahnstrecke Hersfeld/Treysa eröffnet wurde, stellte man fest, dass es versäumt worden war, für Heddersdorf eine Haltestelle zu beantragen. Trotzdem brachte die Bahn auch für Heddersdorf große Vorteile und mancher fand in Hersfeld Arbeit und Verdienst.

Am 02. Juli 1920 brach in der Dampfziegelei Schimmelpfeng ein Großfeuer aus, und die Ziegelei brannte vollständig nieder. Zum Glück konnten die umstehenden Häuser gerettet werden. Alle Hoffnungen auf einen Wiederaufbau wurden zunichte gemacht und mancher verlor seine Arbeitsstelle. Nach den Inflationsjahren arbeitete mancher Heddersdorfer in Westfalen und erst ab Mitte der 30er Jahre gab es im hiesigen Raum wieder mehr Arbeit.

Nach dem 2. Weltkrieg ging es dann ab Mitte der 50er Jahre wieder aufwärts. Im Jahre 1962 führte die Gemeinde eine große Baumaßnahme durch, 500 m Dorfstraße wurden ausgebaut und erhielten eine Teerdecke. Alle Wege zwischen Aulabrücke und Hauptstraße erhielten ebenfalls einen sauberen Belag. 1963 wurden noch die restlichen Straßen ausgebaut, und das Dorf machte einen freundlichen und sauberen Eindruck. Im Jahre 1966 wurde die Schule geschlossen und die Kinder besuchten die Mittelpunktschule in Kirchheim.

Im Zuge der hessischen Gebietsreform wurde Heddersdorf der Großgemeinde Kirchheim im Jahre 1972 eingegliedert. Hier erfolgte in 1973 der Bau eines Dorfgemeinschaftshauses. Die Ortsdurchfahrt B 454 wurde ausgebaut und Bürgersteige wurden angelegt. Heddersdorf wurde in den Jahren 1973/74 an das Wasserwerk III angeschlossen, und im darauffolgenden Jahr erfolgte der Ausbau von ca. 4 km Feldwegen. Im Jahre 1982 wurde Heddersdorf an die Sammelkläranlage Kirchheim angeschlossen.

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Quelle: 1200 Jahre Kirchheim, S. 205/206

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1900

Im Jahre 1900 bestand die Feuerwehr Heddersdorf schon als Pflichtfeuerwehr.Eine Handspritze war zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Besitz der Feuerwehr Heddersdorf. Bei einem Brandeinsatz wurden Eimer aus Leder durch eine Menschenkette von der Wasserentnahmestelle zum Brandobjekt gereicht, um Herr über den Brand zu werden. Als erster bekannter Ortsbrandmeister wurde Valentin Vaupel aus der Heddersdorfer Str. 27 gewählt.

1910

Am Sonntag, dem 24. April 1910 traten die Mitglieder der Gemeinde Versammlung Heddersdorf zusammen, um über einen Vertrag zwischen der Gemeinde Heddersdorf und dem Spritzenfabrikant Karl Schäfer aus Eschwege zu beraten. Es wurde über den Ankauf einer Handdruckspritze beraten.

Am Sonntag, dem 17. Juli 1910 wurde durch die Gemeinde Versammlung Heddersdorf eine Zeichnung für ein neues Spritzenhaus beraten und am Montag, dem 18. Juli 1910 beim Landratsamt zur Genehmigung eingereicht.

In der Nähe der Aula wurde mit dem Bau des Spritzenhauses neben dem Anwesen von Kaspar  Steinert in der Dorfstr. 6 begonnen, da für die wenigen vorhandenen Ausrüstungsgegenstände und für die schon bald angekaufte Spritze eine zentrale Lagermöglichkeit geschaffen werden musste.

Am 29. August 1910 meldete die Gemeinde Heddersdorf in einem Brief an das Landratsamt Hersfeld, dass die Spritze eingetroffen ist.

Die Spritze konnte von Pferden oder auch von den Feuerwehrmännern gezogenen werden. Bei dieser Spritze konnte man aus einer Wasserstelle Wasser ansaugen und über Schläuche zum Brandherd befördern. Die Spritze mit ihrer Handpumpe war zwar ein großer Fortschritt für die Feuerwehr, aber das Bedienen der selben auch eine körperlich sehr anstrengende Arbeit.

Am 18. Dezember 1910 erfolgte die Rohbauabnahme des Spritzenhaus.

1911

Am 08. Januar 1911 wurde von der Gemeindeversammlung ein Beschluss gefasst, bei dem Oberbrandmeister Schüßler in Hersfeld ein gezogenes Horn für die Feuerwehr zum Preis von 5 Mark zu kaufen. Sollte das Horn teurer als 5 Mark werden, so sollte auf den Kauf verzichtet werden.

Am Dienstag, dem 21. Februar 1911 musste die Feuerwehr Heddersdorf zu dem ersten uns bekannten Einsatz ausrücken. Es handelte sich um einen Stubenbrand im Dorf.

1915

Am 14. November 1915 traten die Mitglieder der Gemeinde Versammlung zu einer Sitzung zusammen. Gegenstand der Tagesordnung war „ein Erlass eines Nachtrags zur Ordnung des Feuerlöschwesen über die Dienstpflicht der männlichen Einwohner hiesiger Gemeinde“.

Es wurde der Beschluss gefasst, dass nach § 2 der Feuerwehrordnung hiesiger Gemeinde vom 1. Oktober 1907 jeder männliche Einwohner hiesiger Gemeinde vom 17. bis 60. Lebensjahr in der Feuerwehr eingesetzt wird.

1920

Am Freitag, dem 02. Juli 1920 brach gegen 18:00 Uhr in der Dampfziegelei Schimmelpfeng ein Großfeuer aus, und die Ziegelei wurde vollständig in Asche gelegt.

Das Feuer entstand auf ungeklärte Weise im Kesselhaus der Dampfziegelei. Da tagelang große Dürre geherrscht hatte, breitete sich das Feuer, trotzdem es gleich bemerkt wurde, mit rasender Schnelligkeit aus, und in einem kurzen Zeitraum war die ganze Ziegelei ein Flammenmeer. Die herbeigeeilte hiesige Feuerwehr und die Feuerwehren aus den Nachbargemeinden Kirchheim, Frielingen, Gersdorf, Willingshain, Goßmannsrode und Gershausen konnten sich nur auf die Rettung des nahe gelegenen Wohnhauses und einer größeren Scheune beschränken. Die Ziegelei brannte bis auf die Grundmauern nieder. Der Schaden war sehr beträchtlich, da von den Maschinen nichts gerettet werden konnte und außerdem größere Holzbestände mit verbrannt sind.

Das Feuer wäre zu löschen gewesen, wenn nicht Arbeiter zum Helfen in die Ziegelei gestürzt wären und durch den Luftzug das Feuer außer Kontrolle geraten wäre.

Da die zur Ziegelei gehörige Villa des Besitzers durch Strahlungswärme ebenfalls akut vom Feuer bedroht wurde, haben die Bewohner von Heddersdorf das gesamte Mobiliar aus der Villa geräumt. Zum Glück blieb die Villa vom Feuer verschont und einige Tage später konnte das Mobiliar wieder eingeräumt werden.

Bei diesem Brand soll eine so große Thermik entstanden sein, dass brennende Teerpappe bis zum Eisenberg geflogen ist und dort niederging.

Die Ziegelei wurde nicht wieder aufgebaut.

1930

Im Jahre 1930 wurde die Pflichtfeuerwehr Heddersdorf in die Freiwillige Feuerwehr Heddersdorf umgewandelt. Leider ist das genaue Datum nicht bekannt.

1939

Am 13. März 1939 vollendete der Kamerad Valentin Vaupel das 60. Lebensjahr und schied somit aus der Einsatzabteilung aus. Da Valentin Vaupel auch der hiesige Ortsbrandmeister war, wurden Neuwahlen durchgeführt. Als sein Nachfolger wurde der Schuster Justus Diebel gewählt.

1942

Am Freitag, dem 21. August 1942 war die Feuerwehr Heddersdorf zusammen mit anderen Feuerwehren bei einem Großbrand auf dem Sägewerk Rüffer in Kirchheim eingesetzt.

Im Rüfferschen Sägewerk brach gegen Nachmittag auf ungeklärte Weise Feuer aus, das an den Holzvorräten reiche Nahrung fand und sich deshalb rasch ausbreitete.

Alle Holzvorräte und maschinellen Einrichtungen innerhalb des Werksgebäude fielen dem Feuer zum Opfer bzw. wurden zerstört.

Dem schnellen Eingreifen der Kirchheimer und sämtlicher benachbarter Feuerwehren ist es zu verdanken, dass das dicht dabei liegende Wohn- und Nachbargebäude wie auch die auf dem Hof lagernden Holzvorräte unversehrt blieben.

1948

Auf der Jahreshauptversammlung des Jahres 1947 wurde Ernst Knierim zum neuen Ortsbrandmeister gewählt. Er trat die Nachfolge von Justus Diebel an.

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1952

Auf der Jahreshauptversammlung des Jahres 1951, am 15. März 1952 legte der Ortsbrandmeister Ernst Knierim sein Amt nieder, da er zum Bezirksbrandmeister des Feuerwehrbezirkes 13 (Frielingen) gewählt worden war. Als sein Nachfolger wurde der Kamerad Hans Diebel zum Ortsbrandmeister der Gemeinde Heddersdorf gewählt.

Zum stellv. Ortsbrandmeister wurde August Steinert gewählt.

Am Sonntag, dem 15. Juni 1952 wurde in Heddersdorf das Bezirksfeuerwehrfest des Feuerwehrbezirk 13 des Kreises Hersfeld abgehalten.

Es war schon sehr lange her das in Heddersdorf das letzte Feuerwehrfest gefeiert wurde, und nur die älteren Einwohner wussten noch davon zu berichten. Um so mehr war die Freude zu verstehen, das ein Feuerwehrfest gefeiert werden konnte.

Die Gemeinden des westlichen Teils des Kreises Willingshain, Gersdorf und Frielingen feierten zusammen mit Heddersdorf dieses Fest und knüpften damit wieder an eine alte Tradition an.

Um 13:30 Uhr konnte Bezirksbrandmeister Ernst Knierim dem 2. Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Stadtbrandinspektor Weidmann 148 Feuerwehrmänner melden. Kreisbrandinspektor Franke war durch seine Tätigkeit in Lengers verhindert, rechtzeitig an diesem Treffen teilzunehmen.

Bei der folgenden Angriffsübung stellte es sich als besonderer Mangel heraus, dass in diesem Bezirk keine Motorspritzen stationiert sind.

Ein Anruf in Bad Hersfeld holte in kürzester Zeit den dortigen Alarmzug mit Einsatzwagen an die „Brandstelle“. Durch diesen Einsatz wurde allen Anwesenden in anschaulicher Form vor Augen geführt, welche Vorteile sich in der Brandbekämpfung durch die Verwendung des Benzinmotors ergeben.

Nach dem anschließenden Festzug begrüßte Bezirksbrandmeister Knierim die Teilnehmer und sagte unter anderem: „Wenn auch die Gemeinden unseres Bezirkes noch andere wichtige Probleme zu lösen haben, erinnert sei nur an die Wasserleitungsbauten, dann wird es doch unser allergrößtes Bestreben sein für den Bezirk auch Motorspritzen zu beschaffen“.

Nach der Kritik der stattgefundenen Übungen, die als gut zu bezeichnen waren, hatte Stadtbrandinspektor Weidmann die Ehre eine größere Anzahl Feuerwehrkameraden für 50-, 40-, und 25jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr zu ehren. Er konnte beim späteren Eintreffen des Kreisbrandinspektors diesem melden, dass die von etwa 1000 Besuchern besuchte Veranstaltung ein voller Erfolg gewesen ist.

1953

Ein großer Fortschritt im Brandschutz wurde im Jahre 1953 mit dem Bau der Wasserleitung in der Ortslage von Heddersdorf verwirklicht.

Von einem Wasserbehälter, der sich auf dem Höhenrücken des „Stimmel“ befindet, wurde Wasser durch eine Rohrleitung zum Dorf geleitet.

Der Wasserbehälter hatte ein Fassungsvermögen von 120 m3. Diese 120 m3 waren in zwei Kammern aufgeteilt. Eine Kammer mit 70 m3 war als Feuerlöschkammer reserviert, die restlichen 50 m3 sind für die normale Wasserversorgung des Dorfes verfügbar gewesen. Damit das Wasser in den einzelnen Kammern nicht stehen blieb, wurde es von der Quelle durch beide Kammern in die Wasserleitung geführt, wobei die Feuerlöschkammer bei einem erhöhten Verbrauch im Dorf nicht leer laufen konnte.

Im Brandfall musste die Feuerlöschkammer separat von einem Feuerwehrmann geöffnet werden, damit das Löschwasser durch die normale Rohrleitung in das Dorf fließen und dort aus den Unterflurhydranten entnommen werden konnte.

1957

Am Samstag, dem 01. Juni 1957 fand in Heddersdorf eine Alarmübung des Bezirkes Frielingen der Freiwilligen Feuerwehren statt.

Um 19:00 Uhr wurde in Heddersdorf Alarm gegeben. Die Heddersdorfer Wehr war wenige Minuten später zur Stelle, um den durch „Blitz in Brand“ geratenen Hof des Landwirtes Justus Diebel (Heute Heddersdorfer Str. 26) vor der Vernichtung zu schützen.

Der Einsatz wurde von Bezirksbrandmeister Ernst Knierim geleitet.

In der kritischen Würdigung der Übung sprach sich der Bezirksbrandmeister sehr anerkennend über die Einsatzbereitschaft der Wehren und ihre gute Arbeit aus.

Abschließend erläuterte Bezirksbrandmeister Knierim die Anwendung einer Heusonde, die ein wertvolles Hilfsmittel bei der Verhütung von Heubränden darstelle.

1960

Auf der Jahreshauptversammlung des Jahres 1959 wurde der Kamerad Hans Diebel zum Ortsbrandmeister der Gemeinde Heddersdorf wieder gewählt.

1961

Am 27. / 28. Mai 1961 fand in Heddersdorf das Bezirksfeuerwehrfest statt.

Am Samstag, dem 27. Mai 1961 um 19:30 Uhr wurde unter der Leitung von Bezirks-brandmeister Ernst Knierim in Heddersdorf eine Bezirksübung der Freiwilligen Feuer-wehren des Bezirkes 13 durchgeführt.

Bei der Alarmübung wurde ein Brand im Wohnhaus von Berthold Jäger angenommen. Nur wenige Minuten nach dem Alarm war bereits die Feuerwehr von Heddersdorf mit zwei Schlauchleitungen an der angenommenen Brandstelle. Es zeigte sich, dass der in der Wasserleitung vorhandene Wasserdruck für die Brandbekämpfung im Ort ausreicht.

Als nächste kam die Feuerwehr von Gersdorf mit Motorspritze und drei Schlauchleitungen an die Brandstelle, die die Sicherung der Wirtschaftsgebäude Jäger und des angrenzenden Anwesen von Adam Scheidemantel übernahmen.

Die Bekämpfung des Hauptbrandherdes hatten die beiden Wehren von Frielingen und Willingshain übernommen. Das Wasser wurde aus der Aula entnommen.

Der Bezirksbrandmeister erkannte in einer kritischen Würdigung der Übung die gute Arbeit der Wehren an. Er regte die notwendige Einrichtung einer Stauvorrichtung an der Aula an, damit in Trockenzeiten genügend Wasser für Löschzwecke zur Verfügung steht. Am Sonntag wurde ein Festzug durch den Ort veranstaltet. Ein anschließendes kamerad-schaftliches Beisammensein beschloss den Bezirksfeuerwehrtag in Heddersdorf.

1962

Am 03. Juni 1962 vollendete der Kamerad Ernst Knierim das 60. Lebensjahr und schied somit aus der Einsatzabteilung aus. Er wechselte in die Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr Heddersdorf.

Er blieb aber weiterhin Bezirksbrandmeister des Löschbezirkes 13 (Frielingen).

1963

Im Rahmen einer Aktion des Landes Hessen wurden im Jahre 1963 im Kreis Hersfeld ca. 180 Sirenen in den Gemeinden montiert.

In Heddersdorf wurde die Sirene auf dem Dach der Schule montiert. Der Auslöseknopf wurde neben der Haustüre am Hintereingang der Lehrerwohnung oberhalb der Hausklingel angebracht.

1964

Auf der Jahreshauptversammlung des Jahres 1963 wurde der Kamerad Hans Diebel zum Ortsbrandmeister der Gemeinde Heddersdorf wieder gewählt.

Am 18. April 1964 wurde durch die Gemeindevertretung Heddersdorf beschlossen, zur Verbesserung des Brandschutzes in Heddersdorf eine Ziegler Motorpumpe (TS) zu beschaffen.

Am Dienstag, dem 03. Dezember 1964 wurde im Rahmen einer Tragkraftspritzen-Aktion des Landes Hessen durch den Kreisbrandinspektor Otto Bolz ein neuer Tragkraft-Spritzenanhänger (TSA) der Firma Ziegler an die Feuerwehr Heddersdorf ausgeliefert. Damit gehörte Heddersdorf neben Allendorf, Dinkelrode und Wippershain zu den letzten vier Gemeinden im Kreis Hersfeld, die mit einer Motorspritze ausgestattet wurden.

Damit konnten die bis vor kurzem eingesetzten Löschgeräte, deren Entstehung weit zurücklag und die bei weitem nicht mehr den Ansprüchen entsprachen, ausgemustert werden. Die neuen Spritzen wurden mit den entsprechenden Hängern ausgeliefert, in denen die notwendigen Geräte untergebracht sind, die bei der Brandbekämpfung notwendig sind.

Auf diesem Anhänger, der von einem Traktor gezogen wurde, war eine selbstansaugende, abnehmbare Pumpe vom Typ 8/8-2 (Förderleistung 800 l Wasser pro Minute) mit einem 34 PS und 1200 ccm starken VW Motor montiert. Ferner waren auf dem Hänger 100 Meter B- und 120 Meter C- Schläuche, Druckbegrenzungsventile, Zwischenstücke, Lampen, Äxte und sonstiges Werkzeug im Wert von ca. 12.000,- DM untergebracht. Ein erheblicher Teil des Geldes wurde vom Land Hessen zur Verfügung gestellt.

Die technischen Erläuterungen gab im Auftrag der Hessischen Brandversicherungsanstalt der Prüfungsbeamte Plettenberg aus Kassel, der gemeinsam mit dem Maschinisten und den Mitgliedern der Wehr die ersten Spritzversuche machte, bis sie ein befriedigendes Ergebnis hatten.

Mit der Auslieferung der TSA wurde die im August 1910 beschaffte Handspritze nach 54 Jahren ausgemustert. Da man keine Möglichkeit für eine weitere Unterbringung der Handspritze hatte, wurde diese Verwertet. Aus dem Fahrgestell wurde ein Wagen für die Gebläserohre der Dreschmaschine gebaut und der Kupferkessel sowie der Rest der Pumpe wurde an einen Schrotthändler verkauft.

Da einige ältere Kameraden Schwierigkeiten mit der Bedienung der neuen TS hatten, wurde ein Hydrantenwagen (Bauernspritze) gebaut. Dabei handelte es sich um einen kleinen Wagen mit zwei Rädern, auf dem ein Standrohr mit dem zugehörigen Hydrantenschlüssel sowie einige B- und C- Druckschläuche auf einer Holzhaspel, und ein B- und zwei C –Strahlrohre geladen waren.

Der Wagen konnte nicht an ein Fahrzeug angehängt werden, sondern musste von Hand gezogen werden.

Im Einsatzfall konnte mit diesem kleinen „Feuerwehrwagen“ aus den Unterflurhydranten der Wasserleitung Wasser für die Brandbekämpfung entnommen werden.

1965

Am Sonntag, dem 23. Mai 1965 fand in Heddersdorf das Bezirksfeuerwehrfest statt.

Eine groß angelegte Alarmübung, an der alle vier Wehren des Feuerwehrbezirks Frielingen teilnahmen, bildete den Höhepunkt des Feuerwehrfestes.

Als Brandobjekt wurde das landwirtschaftliche Anwesen von Adam Vaupel ausgesucht, das dicht an der Bundesbahnstrecke liegt und durch Funkenflug in Brand geraten war. Das Löschwasser musste aus der rund 250 Meter entfernten Aula entnommen werden. Gegen 17:30 Uhr wurde Alarm gegeben. Die örtliche Wehr war wenige Minuten später an der Brandstelle und bekämpfte den Brand von Hydranten aus. Auch die neue Motorspritze wurde zum ersten mal eingesetzt.

Der Einsatz wurde von Bezirksbrandmeister Ernst Knierim geleitet, dem kurze Zeit später auch die Wehren aus Frielingen, Gersdorf und Willingshain zur Verfügung standen.

Das Löschwasser wurde nun durch zwei Schlauchleitungen mit sechs C-Rohren an den Brandherd herangeführt. Wegen der großen Entfernung wurden je zwei Motorspritzen für eine Leitung benötigt.

In der kritischen Würdigung sprachen sich der Bezirksbrandmeister sowie der in Vertretung erschienene Kreisbrandinspektor Otto aus Bad Hersfeld sehr anerkennend über die Einsatzbereitschaft der Wehren und ihre gute Zusammenarbeit aus.

Ganz besonders beglückwünschte Otto die Heddersdorfer Wehr zu der neuen Motorspritze.

1968

Auf der Jahreshauptversammlung des Jahres 1967 wurde der Kamerad Hans Diebel zum Ortsbrandmeister der Gemeinde Heddersdorf wieder gewählt.

1969

Am Sonntag, dem 18. Mai 1969 fand in Heddersdorf das Bezirksfeuerwehrfest statt.

Bei der Bezirksübung war ein Blitzschlag im Anwesen von Gemeinderechner Jakob Berk angenommen worden. Durch Funkenflug hatte das Feuer auf die Anwesen von August Diebel und Kurt Bechstein übergegriffen.

Gefahr bestand auch für weitere Gebäude, so dass alle zu Verfügung stehenden Motorspritzen und Männer eingesetzt werden mussten. Durch Großalarm, der vom Bezirksbrandmeister ausgelöst wurde, war auf die besondere Gefahr hingewiesen worden.

Zunächst griff die örtliche Wehr von einem Hydranten aus an. Kurze Zeit später wurden dann die vier Motorspritzen der beteiligten Wehren an der Aula angesetzt, so dass es an Wasser nicht mangelte. Das Feuer wurde aus insgesamt 12 C-Rohren bekämpft.

Kreisbrandmeister und Bezirksbrandmeister waren mit dem Ablauf der Übung zufrieden. Kleine Mängel wurden erkannt und sollen abgestellt werden. Otto Bolz wies darauf hin, dass die Schläuche so zu verlegen sind, dass sie den durchlaufenden Verkehr nicht behindern. Dort wo die Fahrzeuge die Schlauchleitungen kreuzen, müssen unter allen Umständen „Brücken“ ausgelegt werden.

Kreisbrandinspektor Otto Bolz überreichte im Anschluss an die Übung an Bezirksbrandmeister Ernst Knierim das Hessische Brandschutzehrenzeichen in Gold für eine mehr als vierzigjährige Mitgliedschaft in der Ortsfeuerwehr. Knierim ist seit 17 Jahren Bezirksbrandmeister und war vorher 4 Jahre lang Ortsbrandmeister seiner Wohngemeinde.

In der Gastwirtschaft Nuhn blieb man dann noch einige Stunden in Kameradschaft zusammen. Zu den Gästen gehörten die Bürgermeister der zum Bezirk zählenden Gemeinden.

1972

Am Freitag, de 11. Februar 1972, fand im Gasthaus Nuhn die Jahreshauptversammlung des Jahres 1971 statt.

Der Kamerad Hans Diebel wurde zum Ortsbrandmeister der Gemeinde Heddersdorf wieder gewählt.

Am Dienstag, dem 01. August 1972 erfolgte per Gesetz des Landes Hessen vom 11. Juli 1972 die zwangsweise Eingliederung der selbständigen Gemeinde Heddersdorf nach Kirchheim.

Im Zuge der Hessischen Gebietsreform wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Hedders-dorf ein Ortsteil der Großgemeinde Kirchheim.

Die Freiwillige Feuerwehr Heddersdorf wurde dadurch eine von 12 Ortsteilfeuerwehren der Großgemeinde Kirchheim.

Da andere Ortsteile schon Freiwillig zum 31. Juli 1971 in die Gemeinde Kirchheim eingetreten waren, wurde durch diesen Zusammenschluss das Amt des Ortsbrandmeisters für die Großgemeinde Kirchheim eingeführt.

Zum ersten Ortsbrandmeister aller Kirchheimer Feuerwehren wurde deshalb am 05. Mai 1973 der Leiter der Gershäuser Feuerwehr Hans Fink gewählt.

Die Ortsbrandmeister der ehemals selbständigen Ortsteile hatten ab diesem Tage die Dienststellung eines Wehrführers.

1973

Im Jahre 1973 wurde durch die nun zuständige Großgemeinde Kirchheim in der Ortsmitte von Heddersdorf an der Bundesstraße 454 ein neues Dorfgemeinschaftshaus gebaut.

Dort wurde auch eine Garage eingebaut, in der die TSA untergestellt werden sollte. Da die TSA aber einen Dachgepäckträger hatte, passte sie von der Höhe nicht in die Garage. Der Fußboden der Garage wurde wieder abgebrochen und ca. 15 cm tiefer wieder eingebaut.

Da die alte Schule an einen Privatmann verkauft worden war, wurde die dort immer noch befindliche Sirene auf einem Stahlmast neben dem DGH montiert.

Bis zum Neubau des DGH hatten die Angehörigen der Feuerwehr ihre Uniformröcke zu Hause. Nun wurden in der Garage des DGH neben der TSA Haken für die Helme, Hakengurte und Jacken angebracht.

1974

Am Freitag, dem 16. August 1974 gegen 22:45 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch Sirene zusammen mit den Feuerwehren aus Kirchheim, Gershausen und Goßmanns-rode zur Brandbekämpfung im Sägewerk Reuber in Kirchheim gerufen.

Nachbarn hatten einen Brand in einem Maschinenraum des Sägewerkes bemerkt.

Als erstes traf die Feuerwehr Kirchheim am Brandort ein und in kurzen Abständen die Nachbarwehren.

Ortsbrandmeister Hans Fink leitete den Einsatz der etwa 80 Feuerwehrmänner.

Aus unbekannten Gründen war in einem Maschinenraum, in dem ein Dieselmotor installiert war, ein Großfeuer entstanden.

Durch den schnellen Aufbau einer Wasserversorgung von der Aula konnte ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäudeteile verhindert werden.

Der vorsichtshalber Alarmierte Alarmzug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld kam nicht mehr zum Einsatz, lediglich das Flutlicht-Fahrzeug aus Bad Hersfeld kam zum ausleuchten der Brandstelle zum Einsatz.

Gegen 23:30 Uhr konnten die Feuerwehren wieder abrücken, lediglich eine Brandwache der Kirchheimer Feuerwehr wurde noch am Einsatzort belassen.

Der Schaden wurde auf ca. 100.000 DM beziffert.

1975

Am Samstag, dem 28. Juni 1975 nahm die Feuerwehr Heddersdorf an der bis dahin vermutlich größten Katastrophenübung, die bisher im Kreis Hersfeld stattgefunden hatte, teil. Eingesetzt waren auf dem Plateau des Eisenberg die zum Kreisabschnitt 1 gehörenden Wehren der Stadt Bad Hersfeld und der Großgemeinden Kirchheim und Neuenstein. In Aktion traten ca. 500 Feuerwehrmänner, die rund 30 Wehren bzw. Zügen angehörten.

Als Brandobjekt wurde ein in der nähe des Berghotels gelegener Campingplatz angenommen, dessen Besucher durch leichtfertiges hantieren mit offenem Feuer einen Brand verursacht hatten, der von den Verursachern nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden konnte. Durch starken Wind griff das Feuer auf einen angrenzenden Mischwald über.

Die Hauptaufgabe des Einsatzes bestand darin, über verhältnismäßig lange Strecken, die zudem noch beträchtliche Steigungen aufwiesen, zu überwinden und Löschwasser an die Gefahrenquelle zu bringen.

Die Wehren der Gemeinde Kirchheim verlegten eine Schlauchleitung vom Feuerlöschteich Willingshain über zum Teil befestigte Feldwege und die ausgebaute Straße Willingshain – Eisenberg. Die Gesamtförderstrecke betrug rund 3000 Meter, bei der ein Höhenunterschied von ca. 290 Meter zu Überwinden war. Für diese Wegstrecke waren zwölf Motorspritzen erforderlich.

Die Wehren der Gemeinde Neuenstein entnahmen Löschwasser aus dem Feuerlöschteich des Ortsteils Salzberg und brachten es über eine 2040 Meter lange Schlauchleitung zur Gefahrenquelle. Der Höhenunterschied betrug hier 236 Meter. Die Feuerwehr der Stadt Bad Hersfeld übernahm die Brandbekämpfung und Abschirmung des bedrohten Berghotels mit ihrem Großtanklöschfahrzeug. Die Mitglieder der Bereitschaften des Roten Kreuzes übernahmen die Versorgung der von den Feuerwehren geretteten Personen, die zunächst in Eigeninitiative versucht hatten den Brand zu löschen. Die hierbei entstandenen Rauchvergiftungen und Brandverletzungen wurden auf einem auf dem Campingplatz gelegenen Sammelplatz versorgt und die Verletzten für den Abtransport vorbereitet.

Beamte der Polizei Bad Hersfeld übernahmen die Regelung des Verkehrs im Bereich des Einsatzgebietes. Für den Funkverkehr wurde in der Nähe eigens eine Relaisstation errichtet, um Störungen des Funkverkehrs auszuschließen.

Nach der Übung traten die Feuerwehrmänner auf dem Campingplatz an um die Kritik entgegenzunehmen. Der für das Feuerlöschwesen im Kreis Hersfeld-Rotenburg  zuständige erste Kreisbeigeordnete Norbert Kern hatte nichts zu kritisieren, im Gegenteil müsste man den beteiligten ein uneingeschränktes Lob aussprechen. Wenn Wasser von Willingshain unter Zwischenschaltung von zwölf Motorspritzen nach 43 Minuten unter diesen Bedingungen am Brandherd zu Verfügung stehe, dann verdiene diese Leistung unbedingte Anerkennung.

Kreisbrandinspektor Herbert Glöckner übermittelte ebenfalls seinen Dank und versicherte, dass diese Übung gezeigt habe, dass man sich in jeder Beziehung auf die Feuerwehren des Kreises Hersfeld-Rotenburg verlassen könne.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1975  32 Aktive, 1 Vereinsmitglied und 16 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung. In der Jugendfeuerwehr befand sich 1 Mitglied.

1976

Es fand im DGH / Gasthaus Nuhn die Jahreshauptversammlung 1975 statt.

Nach 25 Jahren an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr Heddersdorf legte der Kamerad Hans Diebel sein Amt als Wehrführer nieder. Als sein Nachfolger wird auf dieser Veran-staltung der Kamerad Hans Linnemann zum neuen Wehrführer gewählt.

Am Dienstag, dem 25. Mai 1976 um 14:45 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene zur Brandbekämpfung in die Dorfstr. 13 zum Anwesen Heinz Apel (Alte Schule) gerufen. Der Glockenturm in der ehemaligen Schule war wahrscheinlich durch Kurzschluss in Brand geraten. Die 8 Heddersdorfer und 6 Kirchheimer Feuerwehrleute bauten für die Löscharbeiten eine Wasserversorgung von einem Hydranten und auch von der Aula auf. Sie konnten den Brand in kurzer Zeit unter Kontrolle bringen.

Die auf dem Dach montierte Sirenenanlage wurde bei diesem Brand vorübergehend unbrauchbar.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1976  37 Aktive, und 15 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1977

Anfang April 1977 wurde am Mittelberg auf einem kleinen Grundstück der Gemeinde Heddersdorf mit den Erdarbeiten für die neue Hütte begonnen. Am 30. April 1977 wurde die Bodenplatte gegossen.

Am 22. August 1977 ist am Nachmittag in der Freizeitanlage „Seepark“ oberhalb von Reimbolds-hausen der Staudamm gebrochen.

Fast 500 000 m3 Wasser ergossen sich in das Ibratal und hinterließen in Reimboldshausen und Gershausen ein Bild der Verwüstung.

Die Feuerwehr Heddersdorf war zusammen mit den anderen Ortsteilwehren der Gemeinde Kirchheim, der Feuerwehr der Stadt Bad Hersfeld und anderen Hilfsorganisationen im Einsatz um die überfluteten Keller und Straßen von Schlammassen zu säubern und ertrunkenes Vieh zu bergen.

Das Gerätehaus der Feuerwehr Gershausen wurde durch diese Flutwelle unbrauchbar und musste später durch einen Neubau ersetzt werden.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1977  38 Aktive, 1 Vereinsmitglied und 14 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1978

Um 17:15 Uhr des 24. Juli 1978 wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch Sirenenalarm nach Gersdorf zum Anwesen Jakob Reuber in die Glockenstr. 2 gerufen.

Dort war in den späten Nachmittagsstunden des Montag das Scheunengebäude mit Stall in Brand geraten und hatte sich schnell auf das gesamte Gebäude ausgedehnt.

Zusammen mit den Feuerwehren aus Gersdorf, Kirchheim, Willingshain, Wahlshausen und der im Feriendorf am Eisenberg stationierten Feuerwehr der Stadt Hannover bekämpften die 19 Feuerwehrleute aus Heddersdorf die Flammen. Da das Wohnhaus und die Scheune eine Einheit bildeten, konnte ein übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl des Wohnhauses nicht verhindert werden. Abgesehen von einem beträchtlichen Wasserschaden, wurde das Wohnhaus aber nicht durch das Feuer zerstört.

In der ausgebrannten Scheune wurden außer den Erntevorräten auch wertvolle Maschinen vernichtet.

Die Feuerwehr Heddersdorf war noch bis 20:20 Uhr im Einsatz. Die Gesamtdauer des Einsatzes der Heddersdorfer Feuerwehr betrug 57 Stunden.

Anlässlich des 10jährigen Bestehen der Wettkampfgruppe der Feuerwehr Gersdorf fanden am Sonntag, dem 27. August 1978 in Verbindung mit der Kirmes in Gersdorf Pokalwettkämpfe statt.

Insgesamt waren 18 Feuerwehren, 2 Damengruppen und 2 Jugendgruppen angetreten. Hinzu kamen 5 Ortsteilwehren der Gemeinde Kirchheim, die an diesem Tag erstmals auf Gemeindeebene einen eigenen Wanderpokal ausspielten.

Trotz des zeitweise regnerischen Wetters am Sonntagmorgen, wurden von den erstplazierten Mannschaften teilweise überdurchschnittliche Ergebnisse erreicht.

Die Übungen (A-TS mit Schlauchverlängerung), wurden nach den Bestimmungen des Landes Hessen vom Gersdorfer Wehrführer Hein Kurz durchgeführt. In der Gesamtwertung erreichte Raboldshausen II mit 847 Punkten den 1. Platz in der Gesamtwertung.

Die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Heddersdorf unter der Leitung von Staffelführer Hans Bode erreichte mit 2:45 Min 828 Punkte und belegte damit den 4. Platz in der Gesamt-wertung und den 1. Platz auf Gemeindeebene.

Damit ging der Wanderpokal, der vom Willingshainer Wehrführer Werner Schnücker gestiftet worden war, erstmals nach Heddersdorf. Werner Schnücker überreichte den Pokal, der nun bis zum Gemeindefeuerwehrtag 1979 in Reckerode im Besitz der Feuerwehr Heddersdorf blieb.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1978  38 Aktive, 2 Vereinsmitglieder und 14 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

h2 align=”center”>1979

Es fand die Jahreshauptversammlung 1978 statt.

Der bisherige stellv. Wehrführer August Steinert legte sein Amt nieder. Als neuer stellv. Wehrführer wurde der Kamerad Hans Bode gewählt.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1979 38 Aktive, 2 Vereinsmitglieder und 14 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1980

Vom 16. – 18. Mai 1980 fand in Niederaula-Solms der Gemeindefeuerwehrtag 1980 der Gemeinde Niederaula statt.

Die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf nahm am Sonntag, dem 18. Mai 1980 an den Pokal-wettkämpfen in Niederaula teil, und erreichte mit 834 Punkten den 2. Platz in der Gesamtwertung.

Vom 06. – 08. Juni 1980 fand ein Gemeindefeuerwehrtag in Breitenbach am Herzberg statt.

Die 1. Gruppe der Feuerwehr Heddersdorf nahm an den Wettkämpfen teil und erreichte 829 Punkte. Sie belegten den 3. Platz in der Gesamtwertung.

Vom 15. – 17. August 1980 fand in Heddersdorf der Gemeindefeuerwehrtag 1980 anlässlich des 50jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Heddersdorf mit Pokalwettkämpfen und Schauübungen statt.

Am Freitagabend wurde ab 20:00 Uhr eine Zelt Disco veranstaltet.

Am Samstagabend wurde ab 20:00 Uhr eine Tanzveranstaltung im Zelt veranstaltet.

Am Sonntagmorgen ab 8:00 Uhr fanden die Pokalwettkämpfe der Feuerwehren statt, an der 40 Wehren aus den Kreisen Schwalm-Eder, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg teilnahmen.

Es wurde die zu diesem Zeitpunkt übliche A-Übung durchgeführt, das heißt, die Feuerwehrmänner mussten eine „nasse Angriffsübung“ absolvieren, wobei auf Fehler zu achten war. Die wesentliche Entscheidung lag bei der für die Übung benötigte Zeit.

Die große Hitze machte den Beteiligten schwer zu schaffen, so dass nicht nur das Lösch-wasser sondern vor allem auch der Schweiß in Strömen floss.

Die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Gershausen errang den Gemeindepokal der Großgemeinde Kirchheim.

Die Senioren- Gruppe der Feuerwehr Heddersdorf nahm ebenfalls an den Wettkämpfen teil, und belegte mit 820 Punkten hinter Gershausen und Reimboldshausen den 3. Platz.

Um 12:30 Uhr wurde auf dem Festplatz und in der örtlichen Gaststätte von den anwesenden Wehren ein gemeinsames Mittagessen eingenommen.

Um 13:30 Uhr wurde die Großübung der Gemeindewehren durchgeführt.

Die Einsatzübung fand auf dem landwirtschaftlichen Anwesen von Jakob Vaupel in der Dorfstr. 16 statt und wurde vom stellv. Ortsbrandmeister Jakob Stiebing geleitet.

Beteiligt waren die Wehren der gesamten Großgemeinde. Eingesetzt wurden die Löschfahrzeuge LF 16 und LF 8 sowie mehrere Tragkraftspritzen. Das Löschwasser wurde aus Hydranten und der Aula entnommen.

Als Brandursache wurde eine Selbstentzündung der Heuvorräte im Wirtschaftsgebäude angenommen. Laut Übungsplan war festgelegt worden, das die gesamten Heuvorräte beim Eintreffen der Wehren bereits in Flammen standen und ein gezielter Innenangriff nicht mehr möglich ist.

Die Wehren mussten die Brandbekämpfung am Objekt durchführen und wegen des angenommenen starken Südwestwindes ein übergreifen der Flammen auf das benachbarte Anwesen von Hans Scheidemantel verhindern.

Die Feuerwehr Kirchheim bezog mit ihrem neuen LF 16 unmittelbar an der Hofeinfahrt Stellung und begann mit Schnellangriff mit den Löscharbeiten. Die Wasserversorgung wurde aus einem Hydranten sichergestellt. Die Feuerwehren aus Willingshain und Rotterterode bauten eine Wasserversorgung von oberhalb der Aulabrücke zum Brandobjekt auf, während die Feuerwehren aus Frielingen und Gersdorf eine Wasserversorgung von unterhalb der Aulabrücke zum Brandobjekt aufbauten. Die dritte Wasserversorgung wurde von den Feuerwehren aus Goßmannsrode und Reckerode von den Wiesen oberhalb des Dorfes an die rückwärtige Gebäudeseite aufgebaut.

Nach Abschluss der Übung traten alle Feuerwehrmänner in Höhe der Bahnunterführung an und Marschierten geschlossen zum Festzelt.

Insgesamt waren etwa 80 Feuerwehrleute an der Übung beteiligt und es wurden rund 600 m B- und 150 m C- Schlauch ausgelegt.

Während einer kurzen Feier wurde das 50jährige Bestehen der Heddersdorfer Feuerwehr vor den angetretenen Feuerwehrmännern gewürdigt. Landrat Norbert Kern gratulierte im Namen des Kreises Hersfeld und dankte für die über Jahrzehnte bewiesene Einsatzbereitschaft.

Die Grüße der Gemeinde Kirchheim übermittelte stellvertretend für den Bürgermeister Renate Döring von der Gemeindevertretung.

Am Sonntag, dem 17. August 1980 wurden im Anschluss an die Siegerehrung der Wettkämpfe von Kreisbrandinspektor Herbert Glöckner die Kameraden Kurt Bechstein, Hans Bode, August Diebel, Horst Fälber, Hans Koch, Heinrich Krämer, Willi Nuhn, Hans Peter, Heinrich Vaupel und Jakob Vaupel mit dem Silbernen Brandschutzehrenzeichen und der Kamerad August Steinert wird mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen ausgezeichnet.

Der Feuerwehrtag und der Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr Heddersdorf klang mit einem Volksfest aus, bei dem es an Durst dank der herrschenden tropischen Hitze nicht fehlte.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1980  34 Aktive, 2 Vereinsmitglieder und 14 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1981

Am 22. / 24. Mai 1981 fand in Niederaula der Gemeindefeuerwehrtag 1981 statt.

Bei den am Sonntag ab 7:30 Uhr stattfindenden Pokalwettkämpfen erreichte die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf mit 834 Punkten den 1. Platz.

Am 27. / 28. Mai 1981 (Himmelfahrtstag) fand in Kirchheim zum 50jährigen Jubiläum der Feuerwehr Kirchheim der Gemeindefeuerwehrtag 1981 statt.

Bei den am Donnerstag ab 7:30 Uhr stattfindenden Pokalwettkämpfen erreichte die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf mit 836 Punkten den 2. Platz.

Bei der ab 13:30 Uhr stattfindenden Großübung der Gemeindewehren nahm die Feuerwehr Heddersdorf teil.

Am Mittwoch, dem 03. Juni 1981 um 23:15 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf wegen Hochwasser in die Schmidtbergstr. zum Hotel „Zur Linde“ gerufen. Durch starke Regenfälle waren größere Mengen Hochwasser am Schmidtberg entstanden. Die Feuerwehr musste den Keller des Hotel „Zur Linde“ Leerpumpen und die Schmidtbergstr. von Schwemmsand und Geröll reinigen. Es waren 26 Kameraden und auch 2 private Schlepper mit Frontlader bis um 2:25 Uhr im Einsatz

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1981  34 Aktive, 2 Vereinsmitglieder und 15 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

Der Bestand an Schlauchmaterial betrug 140 m B- Schlauch und 150 m C- Schlauch.

1982

Vom 20. – 23. Mai 1982 fand ein Gemeindefeuerwehrtag mit 50jährigen Jubiläum der Feuerwehr Gehau in Gehau statt.

Die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf nahm an den Pokalwettkämpfen teil und erreichte mit 830 Punkten den 4. Platz in der Gesamtwertung.

Am Sonntag, dem 06. Juni 1982 war die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf besonders fleißig.

Am frühen Morgen wurde anlässlich des Sommerfestes der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Hersfeld und dem 60jährigen Bestehen der Feuerwehr in Heenes an den dort stattfindenden Pokalwettkämpfen teilgenommen.

Mit Staffelführer Hans Bode erreichte die Staffel aus Heddersdorf mit 3:03 Min 810 Punkte und belegte den 6. Platz von 11 gestarteten Mannschaften.

Anschließend wurde sofort nach Gersdorf gefahren, wo anlässlich des vom 04. – 06. Juni 1982 stattfindenden Gemeindefeuerwehrtag 1982 in Verbindung mit der Kirmes ebenfalls ein Pokalwettkampf stattfand.

Die Staffel konnte pünktlich zum 2.Wettkampf in Gersdorf starten. Mit Staffelführer Hans Bode erreichte die Wettkampfgruppe nach Gershausen mit 2:30 Min 848 Punkte und belegte den 2. Platz von 25 gestarteten Mannschaften.

Am 30. Dezember 1982 fand um 20:00 Uhr im Gasthaus Nuhn die Jahreshauptversammlung 1982 statt.

Da die Amtszeit von Wehrführer Hans Linnemann und dessen Stellvertreter Hans Bode abgelaufen war, mussten an diesem Abend Neuwahlen durchgeführt werden. Da die beiden auch weiterhin das Vertrauen der Kameraden hatten, wurden beide wieder in Ihren Ämtern bestätigt.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1982  37 Aktive, 2 Vereinsmitglieder und 14 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1983

Vom 27. – 29. Mai 1983 fand ein Gemeindefeuerwehrtag zum 50jährigen Jubiläum der Feuerwehr Hatterode in Hatterode statt.

Die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf nahm an den dortigen Pokalwettkämpfen teil, und erreichte mit 822 Punkten den 5. Platz.

Am Sonntag, dem 28. August 1983 feierte die Gemeinde Kirchheim „1200 Jahre Kirchheim“ mit einem Festumzug in Kirchheim.

Eine Abordnung der Feuerwehr Heddersdorf nahm an dem um 13:00 Uhr stattfindenden Festumzug teil.

Die Feuerwehr Heddersdorf besetzte zusammen mit den Landfrauen Heddersdorf den Motivwagen Nr. 24. Sie stellten auf diesem Wagen Landwirtschaftliche Arbeiten der Bauern wie Sämann und Drescher dar.

Am Mittwoch, dem 02. November 1983 um 13:50 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch Sirenenalarm zur Brandbekämpfung in die Dorfstr. 15 zum Wohnhaus des ehemaligen Brandmeisters Ernst Knierim gerufen.

Wahrscheinlich durch eine Explosion oder durch Unsachgemäße Bedienung eines Ölofens war die Wohnung von Ernst und Katharina Knierim in Brand geraten.

Die Flammen griffen rasend schnell auf das zweistöckige Fachwerkhaus über.

Die 22 Kameraden der Feuerwehr Heddersdorf löschten das Feuer von außen durch die Fenster, so dass der Brand gegen 14:15 Uhr unter Kontrolle war.

Nach Beendigung der Löscharbeiten konnte gegen 18:00 Uhr Frau Katharina Knierim nur noch Tot geborgen werden, Herr Knierim hatte schwerste Brandverletzungen, an denen er am 27. Dezember 1983 im Kreiskrankenhaus Bad Hersfeld ebenfalls verstarb.

Es wurde noch eine Brandwache bis zum 03. November 1983 um 8:00 Uhr eingesetzt.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1983 37 Aktive, 2 Vereinsmitglieder und 13 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1984

Am Freitag, dem 02. März 1984 fand im DGH ein Familienabend statt, der von den Feuerwehrkameraden und ihren Angehörigen gut Besucht wurde.

Anlässlich des vom 18. – 20. Mai 1984 stattfindenden Gemeindefeuerwehrtag 1984 in Verbindung mit der Heddersdorfer Kirmes wurde am Freitag, dem 18. Mai 1984 um 20:00 Uhr ein Tanz im Festzelt veranstaltet.

Die Aktivitäten der Feuerwehren erstreckten sich nur auf Samstag und Sonntag. Am Samstag ab 13:00 Uhr wurden die Pokalwettkämpfe nach den alten und neuen Bestimmungen durchgeführt. An Wasser mangelt es nicht, da der Wettkampfplatz direkt an der Aula lag. Die Gruppen waren mit Eifer bei der Sache, die Ergebnisse zeigten im allgemeinen das man sich auf den Einsatz gut vorbereitet hatte.

Von den Gastwehren belegte Niederaula den ersten Platz, von den Ortswehren belegte bei der neuen Übung Gershausen II mit 949 Punkten vor Gershausen I mit 944 Punkten den ersten Platz.

Einige Mannschaften absolvierten auch die alte Übung. Dort belegte Oberhaun mit 843 Punkten vor Heddersdorf mit 835 Punkten den ersten Platz.

Höhepunkt des Feuerwehrtages war gegen 13:00 Uhr eine Großübung an der die zwölf Wehren der Gemeinde Kirchheim teilnahmen. Durch den Einsatz von Funkgeräten, mit denen nunmehr alle Wehren ausgestattet waren, hatte Ortsbrandmeister Jakob Stiebing den Ablauf der Übung fest in der Hand. Der Einsatzort war das Anwesen von Helmut Berk im Grabenweg 2. Gegen ein Übergreifen des „Feuers“ wurden die anliegenden Gebäude Horn und Nuhn geschützt.

Von mehreren Wehren wurde Wasser aus der Aula entnommen und zu dem einige hundert Meter entfernten Brandobjekt gefördert.

Bei der anschließenden Besprechung zeigte sich Ortsbrandmeister Jakob Stiebing mit den gezeigten Leistungen der 159 beteiligten Kameraden sehr zufrieden.

Nach getaner Arbeit beteiligte man sich am Kirmestrubel im Festzelt, wobei kräftig getanzt wurde.

Am Sonntag, dem 27. Mai 1984 nahm die Feuerwehr Heddersdorf anlässlich des Gemeindefeuerwehrtag in Hauneck-Oberhaun an den Pokalwettkämpfen teil. Die Staffel erreichte 816 Punkte und belegte damit den 1. Platz in der Gesamtwertung.

Bedingt durch starke Regenfälle mussten die teilnehmenden Wehren viel Humor aufbringen um die Übungen ordnungsgemäß durchzuführen. Die an der Haune gelegene Wiese hatte sich durch den vielen Regen teilweise in einen See verwandelt.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1984  38 Aktive, 1 Vereinsmitglied und 12 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

Der Bestand an Schlauchmaterial betrug 200 m B- Schlauch und 165 m C- Schlauch.

1985

Am 02. März 1985 fand im DGH ein Familienabend statt, der von den Kameraden und ihren Angehörigen gut besucht wurde.

Am 28. Mai 1985 wurde an der Mittelberghütte die alte, aus Bruchsteinen bestehende Steintreppe, durch eine neue Treppe mit Betonstufen ersetzt.

Um 15:35 Uhr des gleichen Tages wurde die Feuerwehr zu einem Hochwasser Einsatz in die Dorfstraße, Höhenstraße und Schmidtbergstraße von Heddersdorf gerufen.

Bedingt durch starke Regenfälle rings um Heddersdorf waren große Mengen Hochwasser entstanden, die in den Ort flossen.

Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte 54 Stunden lang vor Ort, die in den genannten Straßen Keller leer pumpten und die Straßen von Schwemmsand und Geröll reinigten.

Schon am späten Nachmittag des 06. Juni 1985 wurde die Freiwillige Feuerwehr Heddersdorf zu einem weiteren Hochwassereinsatz gerufen. Nach starken Regenfällen mussten auch hier wieder ausgeschwemmte Erdmassen von den Straßen im Ort beseitigt werden

Am 24. / 25. August 1985 fand in Frielingen zum zehnjährigen Bestehen der Grillhütte

der Gemeindefeuerwehrtag 1985 statt.

Am Samstag, dem 24. August nahm die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Heddersdorf an den Pokalwettkämpfen teil. Die Wettkampfgruppen absolvierten die A-Übung, sie mussten Schläuche auf- und abbauen und dabei über Hindernisse laufen und klettern. Die Senioren trugen die Hessische Feuerwehr-Leistungsübung 2 aus. Die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf belegte den 2. Platz in der Gesamtwertung.

Am Freitag, dem 27. Dezember 1985 fand um 20:00 Uhr im Gasthaus Nuhn die Jahreshauptversammlung 1985 statt.

Der Wehrführer Hans Linnemann und der stellv. Wehrführer Hans Bode legten ihr Amt aus Zeitgründen ein Jahr vor Ablauf der regulären Amtszeit nieder.

Zum neuen Wehrführer wurde Heinrich Herbst vorgeschlagen und auch einstimmig gewählt. Er erklärte sich gleichzeitig bereit den Vorsitz des neu gegründeten „Vereins Feuerwehr“ zu übernehmen.

Hans Linnemann erklärte sich bereit das Amt des stellv. Wehrführers für 1 Jahr zu übernehmen. Mit 30 Ja, 2 Enthaltungen und einer Gegenstimme wurde er für die Dauer eines Jahres gewählt.

Zum neuen Gerätewart wurde Dieter Steinert vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

Für die Durchführung von Festlichkeiten wurde zum ersten mal ein Festausschuss, bestehend aus Heinrich Herbst, Hans Linnemann, Manfred Koch, Dieter Steinert, Walter Töpfer Heinrich Vaupel und Helmut Berk gewählt.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1985 38 Aktive, 3 Vereinsmitglieder und 12 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1986

Am 23. April 1986 wurde die Genehmigung für den Funkbetrieb der Sirenenanlage durch die Deutsche Bundespost erteilt. Ab diesem Tage kann die Heddersdorfer Sirene über die in der Nähe von Friedewald gelegene Relaisstelle „Dreienberg“ auf Kanal 469 von der Leitstelle Hersfeld – Rotenburg ausgelöst werden.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1986  39 Aktive, 3 Vereinsmitglieder und 14 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1987

Am Samstag, dem 03. Januar 1987 fand um 20:00 Uhr im Gasthaus Nuhn die Jahreshauptversammlung 1986 statt.

Der stellv. Wehrführer Hans Linnemann legte sein Amt nieder.

Zum neuen stellv. Wehrführer wurde Manfred Koch vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

Am Samstag, dem 09. Mai 1987 nahm die Wettkampfgruppe an einer Orientierungsfahrt auf dem Gemeindefeuerwehrtag mit 50jährigem Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Oberaula in Oberaula teil, und erreichten in der Gesamtwertung den 1. Platz.

Am Freitag, dem 14. August 1987 gegen 5:40 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene in die Heddersdorfer Str. 19 zu einem Schwelbrand im Anwesen Eppelsheimer gerufen.

Ein vorbeifahrender Pkw-Fahrer hatte bemerkt das Rauch aus dem Haus aufstieg.

Vermutlich durch Vorsätzliche Brandstiftung – als Brandbeschleuniger wurde Toilettenpapier im Hausflur verteilt,- waren in dem zweistöckigen Fachwerkhaus an mehreren Stellen Schwelbrände ausgebrochen, die infolge von Sauerstoffmangel und rechtzeitiger Entdeckung sich nicht zu einem Großfeuer entwickeln konnten.

Beim Eintreffen der 27 Einsatzkräfte aus Heddersdorf kam sehr starker Qualm aus dem Brandobjekt. Da die Feuerwehr Heddersdorf nicht über das notwendige schwere Atemschutzgerät verfügte, wurde die Feuerwehr Kirchheim alarmiert, die um 6:20 Uhr mit den notwendigen Einsatzgräten an der Brandstelle eintraf. Nach dem gewaltsamen öffnen der Haustüre und der rückliegenden Fenster wurden die nun offenen Flammen schnell abgelöscht. Der Hauptbrandherd lag im Erdgeschoß. Das Wohnzimmer wurde am meisten beschädigt. Im oberen Geschoß brannten einzelne Möbelstücke.

Nach Beendigung der Löscharbeiten wurde eine Brandwache eingesetzt. Die Feuerwehr Heddersdorf sicherte auf Anordnung der Kripo Hersfeld die Brandstelle bis zum Eintreffen des LKA.

Der Sachschaden betrug ca. 80.000 DM. Die Einsatzdauer betrug insgesamt 67,30 Stunden, hinzu kam noch eine Brandwache von 24 Stunden.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1987  35 Aktive, 5 Vereinsmitglieder, 1 Ehrenmitglied und 13 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1988

Im Frühjahr wurde mit dem Bau des Kinderspielplatzes auf dem ehemaligen Grundstück von Wilhelm Diehl im Kreuzungsbereich Dorfstr. / Grabenweg begonnen.

Das Material wurde von der Gemeinde Kirchheim bezahlt. Die Feuerwehr Heddersdorf baute unentgeltlich die Schaukeln, Rutsche und Klettergerüste auf

Vom 16. – 19. Juni 1988 fand der Gemeindefeuerwehrtag in Verbindung mit der Kirmes in Gershausen statt.

Die 2. Gruppe der Feuerwehr Heddersdorf nahm am Freitag, dem 17. Juni 1988 an der Orientierungsfahrt teil und erreichte mit 99 Punkten den 6. Platz in der Gesamtwertung von 56 gestarteten Mannschaften.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1988 29 Aktive, 10 Passive und 1 Ehrenmitglied sowie 12 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1989

Um 7:45 Uhr des 4. April 1989 wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene zu einem Brand in die „Lederne Ecke“ in Kirchheim zum Anwesen der Schreinerei Schrön gerufen.

Vermutlich durch fehlerhafte Elektrische Anlagen im Generator für die Lüftungsanlage war an diesem Dienstagmorgen in der Schreinerei ein Großbrand entstanden.

Da die gesamte ca. 1000 qm große Halle in Flammen stand, wurden nach der Kirchheimer Feuerwehr auch die Feuerwehren aus Heddersdorf, Gershausen und Reckerode alarmiert.

Neben den 51 Feuerwehrmännern der anderen Wehren waren die 9 Heddersdorfer Kameraden bis um 10:00 Uhr im Einsatz.

Die rund zehn Jahre alte Halle brannte total aus. Aber die Feuerwehren konnten ein übergreifen des Feuers auf das angrenzende Spanplattenlager, das Furnierlager, das Büro und die Sozialräume erfolgreich verhindern. In diesen Räumen entstand lediglich ein Wasserschaden.

Der Einsatz wurde von dem Kirchheimer Ortsbrandmeister Jakob Stiebing geleitet. Auch Kreisbrandinspektor Herbert Glöckner beobachtete die Löscharbeiten.

Der Sachschaden wurde mit ca. 2,3 Millionen DM, von denen ca. 1,1 Millionen DM auf die verbrannten modernen Maschinen entfiel, beziffert. Die Gesamteinsatzdauer der Feuerwehr Heddersdorf betrug 18,45 Stunden.

Vom 19. – 21. Mai 1989 fand in Heddersdorf eine Kirmes statt.

Am Samstag, dem 20. Mai 1989 wurde um 3:05 Uhr die Feuerwehr Heddersdorf zu einem Brand in die Dorfstr. 1 zum Anwesen Bechstein gerufen. In der Scheune brannten Strohreste, die aber dank frühzeitiger Entdeckung schnell von den 12 Einsatzkräften abgelöscht wurden. Für die Löscharbeiten wurde eine Wasserversorgung von einem Hydranten aufgebaut. Die ebenfalls von der Aula aufgebaute Wasserversorgung wurde nicht benötigt. Insgesamt wurden 9 Einsatzstunden abgeleistet. Die Brandursache konnte nicht abschließend geklärt werden.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1989  28 Aktive, 11 Passive und 1 Ehrenmitglied sowie 13 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1990

Vom 06. – 08. Juli 1990 fand der Gemeindefeuerwehrtag 1990 in Reckerode statt.

Die 2. Gruppe der Feuerwehr Heddersdorf nahm am Sonntag, dem 08. Juli 1990 um 07:00 Uhr an einer Sternfahrt teil, und belegte unter der Führung von Staffelführer Manfred Koch mit 184,5 Punkten den 8. Platz.

Am 4. September 1990 wurde in einem Prüfbericht der Brandkasse wiederum festgestellt, das der Abstellraum des TSA noch immer nicht den Vorschriften entspricht. Ferner wurden 10 Helme beanstandet, die noch ohne Visier waren.

Am DGH wurde im Oktober ein neuer Schlauchturm errichtet.

Am Samstag, dem 29. Dezember 1990 um 19:30 Uhr fand im Gasthaus Nuhn die Jahreshauptversammlung 1990 statt.

Der Wehrführer Heinrich Herbst legte aus persönlichen Gründen sein Amt nieder.

Da er nicht mehr für eine erneute Kandidatur des Wehrführers zur Verfügung stand, wurden Neuwahlen notwendig. Als neuer Wehrführer wurde der bisherige stellv. Wehrführer Manfred Koch vorgeschlagen und auch einstimmig gewählt.

Als neuer stellv. Wehrführer wurde Reinhold Linnemann vorgeschlagen und auch einstimmig gewählt.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1990  28 Aktive, 11 Passive und 1 Ehrenmitglied sowie 12 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1991

Vom 31. Mai – 02. Juni 1991 fand der Kreisfeuerwehrverbandstag 1991 mit 60jährigem Vereinsjubiläum in Kirchheim statt.

An der Großübung am Samstagabend um 18:30 Uhr nahm die Feuerwehr Heddersdorf teil. Das „Brandobjekt“ war die Raiffeisenbank in der Kirchheimer Ortsmitte.

Bei der Orientierungsfahrt am Sonntag, dem 02. Juni 1991 belegte die Staffel der FF Heddersdorf den 1. Platz von 34 gestarteten Mannschaften und gewann zum 2. Mal den Wanderpokal der Großgemeinde Kirchheim.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1991  28 Aktive, 12 Passive und 12 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1992

Vom 28. – 31. Mai 1992 fand der Gemeindefeuerwehrtag 1992 in Gersdorf statt.

Die Staffel der Heddersdorfer Feuerwehr erreichte bei der Orientierungsfahrt am Sonntag, dem 31. Mai 1992 mit 1056 von 1100 möglichen Punkten von 23 gestarteten Mannschaften den 2. Platz in der Gesamtwertung.

Im September 1992 wurde im DGH mit dem Umbau des Kellers zu einem Schulungsraum begonnen. Im Laufe des Herbstes war in Eigenleistung ist ein Schulungs- und Aufenthaltsraum mit Toiletten im Erdgeschoß entstanden.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1992  26 Aktive, 21 Passive und 12 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1993

Am Samstag, dem 20. März 1993 fand eine Faschingsfeier im DGH statt. Die Feier wurde von den Kameraden und ihren Angehörigen gut besucht.

Vom 18. – 20. Juni 1993 fand der Gemeindefeuerwehrtag 1993 in Heddersdorf statt.

Am Freitag, dem 18. Juni 1993 fand um 20:00 Uhr eine Oldie- Disco mit H. G. Bongartz statt.

Am Samstag, dem 19. Juni 1993 fanden ab 13:00 Uhr die Wettkämpfe der Jugendwehren statt. Ab 20:00 Uhr war Tanz im Festzelt mit der „Sunshine Band“.

Am Sonntag, dem 20. Juni war ab 10:00 Uhr ein „Musikalischer Frühschoppen“ mit H. G. Bongartz, ab 12:00 Uhr gab es im Zelt als Mittagessen „Gyros aus der Riesenpfanne“.

Um 13:30 Uhr wurde eine Großübung der Gemeindewehren durchgeführt.

Als Brandursache war eine Verpuffung in der Schreinerei Diebel angenommen worden. Fünf Wehren bekämpften die Flammen mit Wasser aus der 400 Meter entfernten Aula, sowie aus einem Unterflurhydranten.

Am Sonntag, dem 20. Juni sollte eine Orientierungsfahrt durchgeführt werden, die aber wegen Personalmangel ausfallen musste.

Die Orientierungsfahrt wurde Sonntag, dem 19. September 1993 nachgeholt.

Am Dienstag, dem 28. September 1993 um 1:40 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch Sirene in die „Lederne Ecke“ nach Kirchheim zu einem Brand im Anwesen von Bernd Schäfer gerufen.

Der Stall mit Scheune sowie eine Maschinenhalle waren vermutlich durch Brandstiftung in Brand geraten. Als Brandursache scheiden technischer Defekt sowie eine Selbstentzündung von Heu aus. Das Feuer griff rasch auf den gesamten Gebäudekomplex über. Bei den Löscharbeiten waren neben den Feuerwehren aus Kirchheim, Gershausen, Reimbolds-hausen, Allendorf, Frielingen, Gersdorf und Bad Hersfeld auch 21 Kameraden aus Heddersdorf 64 Stunden im Einsatz, die für die Drehleiter aus Bad Hersfeld eine Wasserversorgung von der Aula aufbauten und bei der Befreiung und Rettung von Tieren aus den Stallungen mitgewirkt haben. Über 90 Schweine, zwei Fohlen, zwei Schlepper und ein Anhänger konnten zwar gerettet werden, doch die Futtervorräte, ein Mähdrescher und eine ganze Reihe landwirtschaftlicher Maschinen wurden ein Raub der Flammen.

Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden.

Der Sachschaden wurde auf etwa eine halbe Million DM beziffert.

Der Schulungsraum im DGH wurde im Sommer fertig gestellt.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1993 26 Aktive, 13 Passive und 7 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1994

Am 18. /19. Juni 1994 wurde der Gemeindefeuerwehrtag 1994 in Reimboldshausen durchgeführt.

Am Sonntag, dem 19. Juni 1994 nahm die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf an den ab 7:00 Uhr stattfindenden Wettkampfübungen teil und belegte mit 3:03 Minuten den 6. Platz von 12 gestarteten Mannschaften.

Im Anschluss an die Siegerehrung wurde von Bürgermeister Spangenberg der von Gershausen übernommene VW Bus Baujahr 1964 mit 54 ???? PS an die FF Heddersdorf übergeben.

Da keine geeignete Garage zur Verfügung stand, wurde der VW Bus in der ehemaligen Werkstatt des Kameraden Hans Linnemann im Höhenweg untergestellt.

Damit im Einsatzfall alle Kameraden den Bus nutzen können, wurde im Gerätehaus ein Schlüssel hinterlegt, mit dem die Werkstatt geöffnet werden konnte.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1994 17 Aktive, 24 Passive und 7 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1995

Der am Samstag, dem 22.April 1995 im DGH stattfindende Familienabend wurde von den Feuerwehrkameraden und ihren Angehörigen schlecht besucht.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1995  18 Aktive, 19 Vereinsmitglieder und 9 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

1996

Am Samstag, dem 06. Januar 1996 fand um 20:00 Uhr im DGH die Jahreshauptversammlung 1995 statt.

Da die 5 jährige Amtszeit des Wehrführers und des stellv. Wehrführers abgelaufen war, wurden Neuwahlen durchgeführt.

Als Wehrführer wurde Manfred Koch vorgeschlagen und einstimmig wieder gewählt.

Als stellv. Wehrführer wurde Reinhold Linnemann vorgeschlagen und einstimmig wieder gewählt.

In den Festausschuss wurden als Vertreter der Einsatzabteilung Oliver Kurz und Gert Scheidemantel vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Als Vertreter der Alters- und Ehrenabteilung wurde Karl Nuhn für den Festausschuss vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Des weiteren wurden erstmals Hüttenwarte für die Pflege der Mittelberghütte gewählt. Hans Diebel und Heinrich Vaupel wurden als Hüttenwarte vorgeschlagen und auch einstimmig gewählt.

Am 01. August 1996 wurden ein Stromerzeuger und zwei Flutlichtstrahler für 1200,00 DM gekauft und aus der Flämmchenkasse bezahlt.

Vom 31. August – 01. September 1996 fand der Gemeindefeuerwehrtag 1996 in Kirchheim statt.

Die Feuerwehr Heddersdorf nahm am Samstag, dem 31. August 1996 an der Großübung der Gemeindewehren teil.

Die Staffel erreichte bei der am Sonntag, dem 01. September 1996 stattfindenden Orientierungsfahrt mit 122,5 Punkten den 5. Platz in der Gesamtwertung und den 2. Platz bei den Gemeindewehren.

Am 01. September 1996 sind Alexander und Christoph Orth in die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Frielingen- Heddersdorf eingetreten.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1996 18 Aktive, 20 Vereinsmitglieder und 13 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung. In die Jugendfeuerwehr sind 6 Jugendliche eingetreten.

1997

Am 07. Mai 1997 wurde neben der Kirchheimer und Frielinger Feuerwehr auch die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene alarmiert.

Ein in Schwarzenborn stationierter 21jähriger Bundeswehrsoldat aus der Nähe von Lausitz in Sachsen war mit seinem Golf GTI auf der Heddersdorfer Höhe von der Fahrbahn abgekommen und mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum geprallt. Das Auto wurde bei dem Aufprall sehr stark deformiert und hatte Feuer gefangen. Nachfolgende Unfallzeugen versuchten den Mann zu befreien und rissen in ihrer Verzweiflung sogar die Türgriffe heraus. Der junge Mann wurde bei dem Aufprall jedoch eingeklemmt und verbrannte bis zur Unkenntlichkeit. Die sterblichen Überreste mussten mit der Rettungsschere aus dem Wrack geborgen werden.

Im August 1997 konnte die Feuerwehr Heddersdorf den TLF 8 von Reimboldshausen übernehmen.

Das Fahrzeug ist auf einem im Jahre 1966 gebauten Fahrgestell des Typ „Unimog 404“ mit einem 68 PS starken Benzinmotor aufgebaut und mit einem 800 Liter fassenden Wassertank ausgerüstet. Die Wasserförderung wird durch eine Heckseitig eingebaute Pumpe vom Typ 16/8 (Förderleistung 1600 l / Min) sichergestellt.

Da auch für dieses Fahrzeug keine geeignete Garage zur Verfügung stand, wurde das TLF in der ehemaligen Werkstatt des Kameraden Hans Linnemann untergestellt.

Der sich in der Werkstatt befindliche VW Bus wurde ab diesem Zeitpunkt in der Feldscheune des Kameraden Gert Scheidemantel in der Dorfstr. 7 untergestellt.

Ab diesem Zeitpunkt musste die Feuerwehr bei einem Einsatz das TLF in der Schmidtbergstr. 2 und der VW Bus am entgegengesetzten Ortsrand in der Dorfstr. 7 abgeholt werden.

Durch diesen Umstand ging bei einer Alarmierung wertvolle Zeit verloren.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1997 17 Aktive, 19 Vereinsmitglieder und 10 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung. In der Jugendfeuerwehr sind 8 Jugendliche aktiv.

1998

Am 01. Mai 1998 wurde in der Mittelberg Hütte eine Maifeier durchgeführt, die von den Kameraden gut besucht wurde.

Vom 28. – 30. August 1998 fand der Gemeindefeuerwehrtag 1998 in Gersdorf statt.

Die Staffel nahm am Sonntag, dem 30. August 1998 an der Orientierungsfahrt teil. Von 28 gestarteten Mannschaften belegte die Staffel den 2. Platz in der Gesamtwertung, und den 1. Platz der Gemeindewehren und war somit Gewinner des Gemeindepokals.

Am Sonntag, dem 25. Oktober 1998 wurde die Feuerwehr vom Schützenverein Willingshain zu einem Bürgerschießen eingeladen. An dieser Veranstaltung nahmen 3 Mannschaften mit je 4 Kameraden teil, die gute Platzierungen verzeichnen konnten. Von insgesamt 8 teilnehmenden Mannschaften wurden die Plätze 2, 4 und 8 gegen ausgebildete Schützen erreicht.

Mit Wirkung zum 01. November 1998 legte der Wehrführer Manfred Koch sein Amt nieder, da er am 20. September 1998 zum Bürgermeister der Gemeinde Kirchheim gewählt worden war und an diesem Tag in sein neues Amt eingeführt wurde.

Manfred Koch schied aus der Einsatzabteilung aus, blieb aber weiterhin Vereinsmitglied.

Die laufenden Dienstgeschäfte der Feuerwehr Heddersdorf übernahm der stellv. Wehrführer Reinhold Linnemann.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1998  19 Aktive, 20 Vereinsmitglieder und 10 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung. In der Jugendfeuerwehr sind ______ Jugendliche aktiv.

1999

Am Samstag, dem 02. Januar 1999 fand um 20:00 Uhr im DGH die Jahreshauptversammlung 1998 statt.

Anwesend waren 40 Kameraden der Feuerwehr Heddersdorf.

Der stellv. Wehrführer Reinhold Linnemann eröffnete um 20.15 Uhr die Versammlung

Da der ehemalige Wehrführer Manfred Koch nach seiner Wahl zum Bürgermeister der Gemeinde Kirchheim sein Amt als Wehrführer niedergelegt hatte, wurden Neuwahlen zum Wehrführer und dessen Stellvertreter notwendig.

Als neuer Wehrführer wurde Reinhold Linnemann vorgeschlagen und auch mit 24 Stimmen bei einer Enthaltung gewählt.

Als neuer stellv. Wehrführer wurde Gert Scheidemantel vorgeschlagen und mit 22 Stimmen und einer Enthaltung gewählt.

Die Kameraden Stefan Berk und Thorsten Peter besuchten in der Zeit vom 25. Mai – 19. Juni 1999 in Bad Hersfeld einen Grundlehrgang.

Am Dienstag, dem 01. Juni 1999 fuhren die beiden mit dem VW Bus der Feuerwehr Heddersdorf zusammen mit Kameraden aus Gershausen zum Lehrgangsabend nach Bad Hersfeld. Kurz hinter dem Ortsschild von Kirchheim war an diesem Abend die Reise im Feuerwehrbus zu Ende. Der 34 Jahre alte VW Bus hatte einen Motorschaden. Zum Lehrgang mussten die Kameraden dann in ihren privaten Pkw fahren.

Schon ein paar Tage später wurde durch die Vermittlung vom Gemeindebrandinspektor Heinrich Klee aus Rotterterode für 1000,00 DM ein gebrauchter VW Bus mit 70 KW vom BGS in Hünfeld gekauft. Der VW Bus (Tag der ersten Zulassung: 30. Dezember 1985) wurde von den Mitgliedern der Einsatzabteilung instand gesetzt, ausgerüstet und neu Lackiert.

Da immer noch keine geeignete Garage für den „neuen“ VW Bus bereit stand, wurde auch dieses Fahrzeug wie sein Vorgänger in der Feldscheune des Kameraden Gert Scheidemantel in der Dorfstr. 7 untergestellt.

Anlässlich des Gemeindefeuerwehrtages, der am 21. / 22. August 1999 in Kirchheim stattfand, nahm die Feuerwehr Heddersdorf am Samstag, dem 21. August an der um 18:00 Uhr am Hotel „Am Hattenberg“ stattfindenden Großübung der Gemeindewehren teil.

Anschließend wurde im Gerätehaus auch der „neue“ VW Bus offiziell an die Wehr Heddersdorf übergeben.

Am Sonntag, dem 22. August beteiligte sich die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf an einem erstmals stattfindenden Orientierungsmarsch.

Die Staffel belegte bei dem 1. Orientierungsmarsch von 26 gestarteten Mannschaften mit 276 Punkten den 3. Platz in der Gesamtwertung, und mit dem 1. Platz auf Gemeindeebene gewannen sie zum 3. Mal den Wanderpokal der Großgemeinde Kirchheim.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 1999  17 Aktive, 19 Vereinsmitglieder und 9 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

2000

Vom 25. – 27. August 2000 fand in Heddersdorf der Gemeindefeuerwehrtag 2000 statt.

Am Freitagabend ab 20:00 Uhr fand im Zelt ein Tanz statt.

Am Samstagmittag ab 11:00 Uhr fanden die Wettkämpfe der Jugendfeuerwehren statt.

Am Nachmittag des 26. August 2000 kamen 20 Kameraden der befreundeten Feuerwehr Köln, Löschgruppe Ensen-Westhoven zu Besuch. Bürgermeister Koch nahm sich ihrer an und stellte den Kameraden aus Köln den Ort Heddersdorf vor.

Gegen 18:00 Uhr fand eine Großübung der Gemeindewehren statt. Dabei wurde ein Verkehrsunfall an der Kreuzung Heddersdorfer Str. / Schmidtbergstr. simuliert. Des weiteren wurde ein Wohnungsbrand im Anwesen von Gabi Linnemann angenommen, bei dem mit der dreiteiligen Steckleiter Personen vom Balkon gerettet werden mussten.

An der Übung nahmen insgesamt 73 Feuerwehrleute teil.

Die Kameraden aus Köln beobachteten die Übung mit großem Interesse, anschließend verbrachten sie einen gelungenen Abend im Festzelt.

Im Anschluss an die Kritiken des Gemeindebrandinspektor Heinrich Klee und Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten wurden die Ehrungen durchgeführt, bei der u. a. die Kameraden Willi Günter und Werner Manns mit dem Silbernen Brandschutzehrenzeichen und die Kameraden Helmut Berk, Karl Nuhn und Willi Nuhn mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen ausgezeichnet.

Vom Kurhessischen Feuerwehrverband wurden die Kameraden Hans Linnemann und Hans Peter für 50 Jahre Feuerwehr geehrt.

Kurz vor Mitternacht wurden die im Festzelt anwesenden Kameraden zu einem brennenden Pkw Anhänger in die Heddersdorfer Str. 19 gerufen. Dort war ein auf der Durchfahrt befindlicher Pkw-Anhänger infolge fester Bremsen in Brand geraten. Der Anhänger konnte schnell gelöscht werden, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.

Am Sonntag fand dann ein Orientierungsmarsch statt, bei dem zahlreiche Feuerwehren starteten und verschiedene Aufgaben erfüllen mussten.

Nach dem Ausfüllen des Fragebogen im alten DGH ging der Marsch zur Dreschhalle, wo von den Feuerwehren eine Acetylen Flasche, die in „Brand“ geraten war, gesichert, abgekühlt und geborgen werden musste.

Dann ging es weiter zu den Fischteichen wo ein Wasserwerfer aufgebaut werden musste. Zur Stärkung gab es in der Mittelberghütte einen kleinen Imbiss. In der oberen Hirschbach mussten dann Knoten und Leiterhebel von den Wehren vorgeführt werden. Die Rettung einer Person wurde auf der Garage von Manfred Koch durchgeführt.

Am späten Nachmittag des 27. August 2000 traten die Kameraden aus Ensen-Westhoven wieder die Heimreise an.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 2000 ____ Aktive, ____ Vereinsmitglieder und ____ Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

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2001

Am Samstag, dem 17. Februar 2001 fand um 20:00 Uhr im DGH die Jahreshauptversammlung 2000 statt.

Der stellv. Wehrführer Gert Scheidemantel legte sein Amt aus persönlichen Gründen nieder.

In der dadurch notwendig gewordenen Neuwahl wurde Thorsten Peter vorgeschlagen und mit 2 Enthaltungen zum neuen stellv. Wehrführer gewählt.

Der Bürgermeister Manfred Koch teilte mit, dass das neue TSF-W kein Mercedes Fahrgestell sondern ein IVECO Fahrgestell bekommt. Ein genaues Datum für die Auslieferung könne nicht genannt werden.

Im Juni begannen erste Planungen für einen Umbau des alten DGH im Rahmen der Dorferneuerung zum neuen Feuerwehrgerätehaus.

Anlässlich des Gemeindefeuerwehrtag 2001 der Gemeinde Niederaula am 11. / 12. August 2001 in Hattenbach nahm die Wettkampfgruppe an der Orientierungsfahrt in Hattenbach teil, und belegte von 20 gestarteten Mannschaften den 6. Platz in der Gesamtwertung.

Am Montag, dem 13. August 2001 wurde um 19:08 Uhr die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene zur Brandbekämpfung in die Dorfstr. 16 zum Anwesen Fritz Vaupel gerufen.

In der Garage des Anwesens war ein Feuer ausgebrochen, welches auf die mit der Garage verbundenen Scheune überzugreifen drohte. Die Brandursache in der Garage war wahrscheinlich eine explodierte Autobatterie.

Beim Eintreffen der Feuerwehr aus Heddersdorf und Kirchheim wurden die Löscharbeiten anfangs behindert. Ein offensichtlich stark Angetrunkener Bewohner des Hofes, der dort zur Miete wohnte, drohte mit körperlicher Gewalt falls die Feuerwehr mit den Löscharbeiten beginnen sollte. Auch der Einsatz eines Schäferhundes wurde angedroht. Der Zwinger des Schäferhundes wurde unbemerkt von dem angetrunkenen Bewohner verschlossen damit die Löscharbeiten durchgeführt werden konnten. Die mittlerweile eingetroffene Polizeistreife aus Bad Hersfeld nahm den angetrunkenen Mieter bis zum nächsten Tag in Gewahrsam.

Der Brand wurde von der Heddersdorfer Feuerwehr gelöscht, die Kirchheimer Wehr brauchte nicht einzugreifen.

Anlässlich des Gemeindefeuerwehrtages 2001 am 25. / 26. August in Willingshain nahm am Samstagabend die Feuerwehr Heddersdorf an der Großübung teil.

Am Sonntag, dem 26. August 2001 nahm die Wettkampfgruppe an der Orientierungsfahrt in Willingshain teil. Die Aufgabenstellung an den einzelnen Stationen war vielfältig.

Die Mitwirkenden belegten von 24 gestarteten Mannschaften den 1. Platz in der Gesamtwertung. Der Wanderpokal der Gemeinde Kirchheim wurde durch die Heddersdorfer Wehr zum 4. Mal gewonnen.

Nachdem schon seit dem Frühjahr Gespräche über die Versorgung der Mittelberghütte mit Strom und Wasser geführt worden waren, wurde am Dienstag, dem 28. August 2001 mit den Baggerarbeiten für die Verlegung der Wasserleitung und des Stromkabels für die Feuerwehrhütte begonnen.

Nach fast 25 Jahren war es endlich soweit, am Freitag, dem 07. September 2001 gegen 18:30 Uhr brennt zum ersten mal Licht in der Mittelberghütte das nicht mit einem Generator erzeugt wurde.

Nachdem am Sonntag, dem 09. September 2001 der Minibagger von Dieter Steinert die restlichen Gräben für die Wasserleitung auf dem Gelände der Feuerwehrhütte ausgebaggert hatte, konnte am Mittwoch, dem 12. September 2001 gegen 17:15 Uhr das erste Wasser aus dem Wasserhahn gezapft werden.

Damit waren in knapp zwei Wochen 420 m Wasserleitung und Stromkabel nach Feierabend von den Kameraden der Einsatz- und Altersabteilung verlegt worden.

Anlässlich des 75jährigen Bestehen unserer Paten Feuerwehr Ensen-Westhoven am 23. September 2001 sind 10 Mitglieder der Feuerwehr Heddersdorf am Nachmittag des 22. September 2001 nach Köln gefahren um an den dort stattfindenden Feierlichkeiten teilzunehmen.

Nach einem kleinen Begrüßungstrunk im Gerätehaus der Löschgruppe Ensen-Westhoven wurde das Hotel aufgesucht. Da an diesem Abend kein weiteres Programm festgelegt war, wurde nach dem Abendessen ein ausgedehnter Bummel durch die Altstadt von Köln unternommen.

Am Sonntag, dem 23. September 2001 um 10:00 Uhr wurde dann an dem Festkomers im Schützenhaus Ensen-Westhoven teilgenommen. Nach dem offiziellen Teil der Feier wurde gegen 13:00 Uhr das Mittagessen aus der Gulaschkanone der Löschgruppe Ensen-Westhoven eingenommen.

Am Nachmittag konnte dann eine Vorführung der Jugendfeuerwehr Ensen-Westhoven, die Auswirkungen einer Fettexplosion und das können des Höhen-Rettungszuges der Berufsfeuerwehr Köln bewundert werden.

Der Tag klang mit einem Kameradschaftlichen Beisammensein im Schützenhaus Ensen-Westhoven aus. Bei dieser Veranstaltung wurden auch erste Kontakte zu einer Feuerwehr aus Mersch in Luxemburg geknüpft.

Die Feuerwehr hatte am 31. Dezember 2001  ____ Aktive, ____ Vereinsmitglieder und ____ Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung.

2002

Am 25. Januar 2002 wurde der Löschzug 2 (LZ 2) neu gegründet.

Dabei handelt es sich um die Orte des ehemaligen Löschbezirks 13 (Frielingen).

Die Ortsteile des Aulatals Frielingen, Gersdorf, Heddersdorf und Willingshain sowie die Feuerwehr Kirchheim wurden zu einem gemeinsam arbeitenden Löschzug zusammengefasst.

Am Mittwoch, dem 10. April 2002 wurde durch die Kameraden Reinhold Linnemann, Thorsten Peter, Dieter Steinert, dem Bürgermeister Manfred Koch sowie dem Gemeindebrandinspektor Thomas Schneemilch das neue TSF-W in Mühlau abgeholt.

Es handelte sich um eine Beschaffung des Landes Hessen.

Ausgeliefert wurde ein TSF-W auf einem 6,5 Tonnen IVECO – Fahrgestell mit einem 750 Liter fassenden Wassertank und mit einem 149 PS starken Dieselmotor.

Die Wasserförderung wird durch eine im Heck befindliche abnehmbare Pumpe der Firma Ziegler vom Typ: „TS 8 / 8 Ultra Power“ im Wert von ca. 8700,– Euro sichergestellt.

Da die Pumpe und die weitere Ausrüstung nicht mitgeliefert wurden, ist das Fahrzeug noch nicht Einsatzbereit.

Die Pumpe wurde dann am 06. Juni 2002 durch die Firma Ziegler an die Gemeinde Kirchheim ausgeliefert.

Anlässlich des Gemeindefeuerwehrtages am 08. / 09. Juni 2002 in Gehau nahm die Wettkampfgruppe an dem Orientierungsmarsch teil, und belegte von 19 gestarteten Mannschaften den 6. Platz in der Gesamtwertung.

Vom 23. – 25. August 2002 fand in Gersdorf der Gemeindefeuerwehrtag 2002 statt.

Am Samstag gegen 19:00 Uhr fand eine Großübung der Gemeindewehren statt. Dabei wurde die Feuerwehr Heddersdorf zur Verkehrsregelung und Überwachung einer Schlauchbrücke über die Bundesstraße eingesetzt. Des weiteren musste eine „Wasserwand“ aufgebaut werden.

Im Anschluss an die Übung wurde dann das neue TSF-W offiziell an die Feuerwehr Heddersdorf übergeben.

Am Sonntag fand dann eine Orientierungsfahrt statt, bei der die Wettkampfgruppe von 28 gestarteten Mannschaften den 4 Platz in der Gesamtwertung belegte.

Auf Gemeindeebene wurde der 1. Platz belegt und somit zum 4. Mal der Wanderpokal der Gemeinde Kirchheim durch die Wettkampfgruppe gewonnen.

Am Dienstag, dem 19. November 2002 wurde vom Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Kirchheim der Um- und Ausbau des alten DGH Heddersdorf im Rahmen der Dorferneuerung zu einem Feuerwehrgerätehaus einstimmig genehmigt.

2003

Am Montag, dem 07. April 2003 um 19:09 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf zusammen mit der Feuerwehr Frielingen durch die Sirene zu einem Flächenbrand im „Mellenbach“ gerufen.

Der Mieter des Anwesen Vaupel in der Dorfstr. 16 hatte auf einem mit Gras bewachsenen Feldweg in der „Mellenbach“ altes Holz und Folien von Rundballen sowie alte Fahrzeugreifen und einen Autositz in Brand gesteckt. Nachdem Einwohner von Frielingen die schwarzen Rauchwolken entdeckt hatten, wurden die Feuerwehren Heddersdorf und Frielingen zum Ablöschen alarmiert da das Feuer auf den nahen Wald überzugreifen drohte. Als mit den Löscharbeiten begonnen werden sollte, verweigerte die neue TS wegen defekter Batterie den Dienst. Erst nachdem vom VW Bus „Starthilfe“ geleistet worden war, versah die TS noch rechtzeitig ihren Dienst.

Nach dem Ablöschen wurde der restliche qualmende Haufen noch mit Einreißhaken auseinander gezogen um letzte Brandnester abzulöschen.

Durch die mittlerweile Eingetroffene Polizeistreife wurde gegen den Verursacher ein Verfahren wegen illegaler Abfallbeseitigung eingeleitet.

Am Freitag, dem 23. Mai 2003 um 10:00 Uhr wurde im alten DGH von der 1. Kreisbeigeordneten Christa Bittner der Bewilligungsbescheid des Landes Hessen für den Umbau des alten DGH zum Feuerwehrgerätehaus überreicht.

Möglich wurde dieser Zuschuss in Höhe von 131.600 Euro aus dem Programm der Dorferneuerung des Landes Hessen. Die Gemeinde Kirchheim steuerte zu diesem letzten Großprojekt der Dorferneuerung 56.500 Euro dazu. Da die veranschlagten Gesamtkosten bei 250.000 Euro lagen, mussten durch die Heddersdorfer Feuerwehrleute kräftig die Ärmel aufgerollt werden um durch „Armschmalz“ und Freizeit die restlichen mehr als 60.000 Euro aufzubringen.

Durch die zur Verfügung gestellten Gelder ist die Erweiterung der zehn mal zehn Meter großen Fahrzeughalle, die in Zukunft die beiden vorhandenen Feuerwehrfahrzeuge beherbergen soll, gesichert.

Bei der Überreichung des Bescheides wurde betont, das nicht nur die Mauer- und Betonarbeiten, sondern auch das Dachdecken und viele Gewerke beim Innenausbau selbst ausgeführt werden sollen.

Im Zuge des Umbaus läutete am Dienstag, dem 01. Juli 2003 um 7:00 Uhr die Glocke vorerst zum letzen Mal im alten DGH.

Da das Dach abgebaut werden sollte, wurde die Glocke abgebaut.

Am Dienstag, dem 15. Juli 2003 wurde durch die Firma Bock aus Eiterfeld mit dem Teilabriss des DGH begonnen. Die Wände wurden abgetragen und mit dem Ausheben der neuen Baugrube begonnen.

Am Mittwoch, dem 23. Juli 2003 wurden ab 16:00 Uhr die Fundamente gegossen.

Am 30. und 31. August 2003 fand in Frielingen der Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Kirchheim statt.

Am Samstag, dem 30. August 2003 nahm die Feuerwehr Heddersdorf an der um 18:00 Uhr stattfindenden Großübung teil. Als Brandobjekt diente die Ginsterhütte, 1000 Meter von der Aula entfernt, und 55 Meter über der Wasserentnahmestelle gelegen.

Die Wehr aus Heddersdorf fuhr mit ihrem 750 Liter fassenden TSF-W direkt zur Hütte und startete den Erstangriff. Die Wehr aus Willingshain nahm den gleichen Weg und entlud seine 2500 Liter Wasser.

Am Sonntag, dem 31. August 2003 nahm die Wehr aus Heddersdorf an der ab 7:30 Uhr stattfindenden Orientierungsfahrt teil und belegte von 21 gestarteten Mannschaften den _____. Platz in der Gesamtwertung und hinter der Wehr aus Willingshain den 2. Platz auf Gemeindeebene. Der Traum vom „endgültigen sicherstellen“ des Wanderpokals der Gemeinde Kirchheim musste um ein weiteres Jahr verschoben werden.

Am Montag, dem 08. September 2003 um 11:48 Uhr wurde die Feuerwehr durch Sirene zusammen mit den Wehren aus Frielingen, Gersdorf und Willingshain zu einem Einsatz in das Kisselbachtal gerufen.

Oberhalb der Fischteiche im Distrikt 313 war ein Waldarbeiter beim Fällen eines Baumes verunglückt. An einem steilen Hang war er auf die Schnittkante eines Baumes gestürzt und war verletzt liegen geblieben. Mit Verdacht auf Wirbel- und Rippenverletzungen wurde der junge Mann mit einer Schaufeltrage des herbeigerufenen Notarztes aus dem unwegsamen Gelände geborgen.

Am Mittwoch, dem 24. September 2003 wurde durch die Firma Holzbau Spor GmbH aus Frankenau der Dachstuhl gerichtet. Um 8:30 Uhr waren die zwei Lkw der Firma vor Ort und um 8:50 Uhr schwebte das erste Dachelement auf die Mauern. Gegen 16:30 Uhr waren die Montagearbeiten beendet und ein weiterer Bauabschnitt konnte mit dem anbringen des Tannenbäumchen abgeschlossen werden.

„Wenige Einsätze, allzeit gesunde Rückkehr und immer einen schönen Aufenthalt“ wüschen Bürgermeister Manfred Koch und Zimmerpolier Pierro Latona von der Firma Holzbau Spor als gegen 16:30 Uhr das Richtfest gefeiert werden konnte.

Bis zu diesem Bauabschnitt waren von den „Bauarbeitern“ rund 2100 Stunden Arbeit geleistet worden.

Am Samstag, dem 11. Oktober 2003 wurde morgens gegen 08:00 Uhr mit dem Dachdecken begonnen.

Am Mittwoch, dem 19.November 2003 gegen 11:30 Uhr springt die Heizung zum ersten Mal an. 30 Jahre nach seiner Erbauung wurde das Gebäude zum ersten Mal mit einer Warmwasser Heizung aufgeheizt.

„Mister Edelstahl“ Dieter Steinert hatte in den letzten Wochen das Untergestell für die neue Theke in seiner Werkstatt im Rosengraben gebaut. An diesem Abend wurde die Theke aufgestellt und angeschlossen.

Am Dienstag, dem 16. Dezember 2003 wurde mit einem Kranwagen der Firma Schade aus Kirchheim die Glocke mit ihrem Tragrahmen auf die Betonplatte des Dachs gehoben.

2004

Am Samstag, dem 03. Januar 2004 fand um 19:30 Uhr im neuen DGH die Jahreshauptversammlung 2003 statt.

Da die Amtszeit des Wehrführers abgelaufen war, wurden Neuwahlen des gesamten Vorstandes durchgeführt.

Durch den Wehrführer wurde darauf hingewiesen, das der Wehrführer, sein Stellvertreter und der Gerätewart nur von den aktiven Kameraden der Einsatzabteilung gewählt werden darf. Es wurde die Beschlussfähigkeit festgestellt. Von den 13 aktiven Kameraden waren 10 anwesend, die Versammlung somit beschlussfähig.

Als Wehrführer wurde Reinhold Linnemann wieder vorgeschlagen und mit 10 Stimmen bei einer Enthaltung wieder gewählt.

Als stellvertretender Wehrführer wurde Thorsten Peter erneut vorgeschlagen und mit 11 Stimmen bei einer Enthaltung wiedergewählt.

Der Gerätewart Dieter Steinert vollendet in wenigen Tagen das 60. Lebensjahr und steht deshalb leider nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung. Der Wehrführer und auch der anwesende Gemeindebrandinspektor Thomas Schneemilch dankten Dieter Steinert für seine hervorragende Arbeit in den letzten Jahren. “Mister Edelstahl” führte nicht nur für die Feuerwehr Heddersdorf sondern auch für andere Ortsteilwehren Metallarbeiten aus.

Als neue Gerätewarte wurden Gert Scheidemantel, Ewald Menz und Christoph Orth vorgeschlagen. Gert Scheidemantel lehnte aber eine Wahl zum Gerätewart ab, somit wurde Ewald Menz mit 9 Stimmen und 2 Enthaltungen zum neuen Gerätewart gewählt. Christoph Orth wurde zum stellvertretenden Gerätewart gewählt.

Die weiteren Funktionsträger wurden von allen anwesenden Kameraden gewählt, da hier auch die Belange des Vereins Feuerwehr berührt werden.

Unter dem Punkt “Verschiedenes” berichtete der Wehrführer, dass bisher beim Bau des Gerätehauses insgesamt 4289 Arbeitsstunden geleistet wurden. Dafür dankte er allen Beteiligten und besonders deren Ehefrauen für die “Freistellung” ihrer Ehemänner.

Am Freitag, dem 30. Januar 2004 um 12:14 Uhr war es soweit, nachdem die erforderlichen elektrischen Anschlüsse hergestellt waren, heulte die Sirene im Probebetrieb zum ersten Mal an ihrem neuen Standort auf dem Dach der Fahrzeughalle.

Am Freitag, den 12. März 2004 um 3:00 Uhr morgens wurde die Feuerwehr Heddersdorf zusammen mit den Wehren aus Kirchheim, Frielingen, Gersdorf und Willingshain zu einem Brandeinsatz in das “Hexenhaus” nach Gersdorf gerufen. In dem Bordellbetrieb war in einem unbenutzten Zimmer im Obergeschoß ein Brand ausgebrochen, der Dank der vorhandenen Rauchmelder frühzeitig entdeckt wurde.

Am Samstag, den 03. April 2004 fand um 15:00 Uhr in Heddersdorf eine Übung des Katastrophenschutzzuges statt. Als Schulungsthema hatten der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Alexander Schuch und sein Zugführer Marcus Schönauer “Technische Hilfeleistung” auf den Lehrplan geschrieben. Zum einen wurden bei dem noch vorhandenen Gerätecontainer der Baustelle das Stabilisieren der Wände und Decken mit Holzbalken geübt, zum anderen wurde ein Pkw der Marke VW Polo mit der Rettungsschere zerschnitten, wobei verschiedene Möglichkeiten der Handhabung der Rettungsschere geübt wurden.

Am Montag, den 17. Mai 2004 wurden durch Dieter Steinert und Horst Fälber wieder die Nistkästen für die Schwalben am Gerätehaus angebracht. Schon während des Anbringens wurden von den Schwalben erste Versuche unternommen, die Nester zu belegen. Eine halbe Stunde nach dem Anbringen der Nester waren die ersten “Wohnungen” wieder belegt.

Am Samstag, dem 31. Juli 2004 wurde das Gerätehaus offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Um 16:00 Uhr begann in der festlich geschmückten Fahrzeughalle ein Festkommers.

Die erste Festrede wurde von Wehrführer Reinhold Linnemann gehalten. Er würdigte die Arbeit der 59 Feuerwehrkameraden und freiwilligen Helfer, die bis zu diesem Tage 5858 Stunden Arbeit geleistet hatten.

Da die ganze Ortschaft nur ca. 200 Einwohner und die Feuerwehr nur 15 aktive Kameraden hat, war dieses eine beachtliche Leistung. Einige Aktive brachten mehr als 500 Stunden auf der Baustelle zu.

Dann trat Bürgermeister Manfred an das Rednerpult. Er berichtete, dass der gesamte Bau 180 000 € gekostet hatte, davon wurden 137 000 € aus dem Dorferneuerungsprogramm bezuschusst, sodass für die Gemeinde Kirchheim lediglich ein Betrag von 43 000 € übrig blieb. Auch rechnete er vor, dass einige Helfer, von einem acht Stundentag ausgehend, fast ein viertel Jahr lang für die Allgemeinheit gearbeitet haben. Aus diesem Grunde dankte er auch den Ehefrauen für deren Verständnis.

Die nächste Rede wurde von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt gehalten.

Auch er lobte die Heddersdorfer Bürger über ihren Einsatz bei der Dorferneuerung und ganz besonders die Arbeiten an dem Gerätehaus. Durch die vielen erbrachten Eigenleistungen, so rechnete er dem Bürgermeister vor, müsste die Gemeinde Kirchheim der Heddersdorfer Feuerwehr für einige Jahre das Bier bezahlen. Diese Rechnung löste allgemeines Gelächter der anwesenden Gäste aus.

Der Landrat hatte aber auch das wertvollste Geschenk des Tages in der Tasche: Nachdem im Mai des Jahres von der Landesregierung in Wiesbaden eine Ablehnung von weiteren Geldmitteln für dieses Jahr bekannt gegeben worden war, überreichte er einen Bewilligungsbescheid über 27 000 € für die Gestaltung der Außenanlagen. Einzige Bedingung war, die Baumaßnahme müsse bis zum 15. Oktober 2004 abgeschlossen sein.

Dann trat Gemeindebrandinspektor Thomas Schneemilch an das Rednerpult. Er beglückwünschte die Kameraden aus Heddersdorf zu ihrem neuen Heim und wünschte alles Gute für die Zukunft. Weiter berichtete er, dass alleine für das Gerätehaus 29 Beschlüsse durch den Gemeindevorstand genehmigt werden mussten.

Das wichtigste Geschenk des Tages wurde vom Architekten Gordon Lockhardt überreicht.

Ein von Dieter Steinert gefertigter großer Schlüssel aus Edelstahl wurde von ihm an den Bürgermeister als Eigentümer der Immobilie, und von diesem an den Wehrführer als Pächter überreicht.

Gegen 18:00 Uhr wurde ein Abendessen, bestehend aus Braten, Kartoffel- und Krautsalat gereicht. Der Rest des Abends wurde mit einem gemütlichen Beisammen sein verbracht.

Am Sonntag dem 01. August 2004 war im Rahmen der Einweihung des Gerätehauses ein “Tag der offenen Tür”.

Begonnen wurde mit den Feierlichkeiten um 10:00 Uhr mit einem Festgottesdienst durch Pfarrer Wehowsky.

Nach dem Ende des Gottesdienstes wurden die Feierlichkeiten mit einem Frühschoppen fortgesetzt. Gegen 11:00 Uhr trafen 18 Kameraden der befreundeten Feuerwehr Ensen-Westhoven mit einem Bus in Heddersdorf ein.

Ab 12:00 Uhr wurde Mittagessen verkauft.

Am Nachmittag war ein gemütliches Beisammensein am Gerätehaus.

Vom 27. – 29. August 2004 fand in Kirchheim der Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Kirchheim statt.

Am Samstag, dem 28. August 2004 ereignete sich um 15:25 Uhr in der Kurve nach Kirchheim am Abzweig nach Goßmannsrode ein schwerer Unfall mit zwei schwerverletzten Personen. Zwei Autofahrer aus Oberaula waren mit ihren Pkw frontal zusammengestoßen.

Der aus Kirchheim kommende Fahrer war mit seinem Wagen ausgangs der langgezogenen Linkskurve auf die Gegenfahrbahn geraten. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Autofahrer in ihren völlig zertrümmerten Fahrzeugen eingeklemmt. Die vor Ort anwesenden 36 Einsatzkräfte der Feuerwehren Kirchheims befreiten die Unfallopfer mit Rettungsschere und Spreizer. Nachdem der Notarzt die beiden Schwerverletzten vor Ort stabilisiert hatte, wurde einer mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Kassel geflogen. Der andere wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum Bad Hersfeld gebracht. Die B 454 war für zwei Stunden voll gesperrt, der Verkehr wurde über Feldwege umgeleitet.

Durch den schweren Unfall wurde der Beginn der Großübung der Gemeindewehren verzögert. Erst um 18 Uhr wurde Alarm ausgelöst.

Die Heddersdorfer Wehr hatte bei der im Gewerbegebiet von Kirchheim stattfindenden Übung die Aufgabe, eine Schlauchbrücke über die Straße zu bauen und den Verkehr zu regeln.

Am Sonntag dem 29. August 2004 fand ein Orientierungsmarsch statt.

Um 10:20 Uhr startete die Mannschaft der Feuerwehr Heddersdorf zu der kombinierten Orientierungsfahrt/-marsch.

Bei der Siegerehrung gegen 17:00 Uhr wurde es dann Gewissheit: Mit 1251 von 1500 möglichen Punkten hatte die Feuerwehr Heddersdorf den ersten Platz auf Gemeindeebene und auch in der Gesamtwertung errungen. Damit ging der Wanderpokal der Gemeinde Kirchheim, nachdem er heute das fünfte Mal von der Heddersdorfer Wehr gewonnen worden war, endgültig nach Heddersdorf.

2005

Am Dienstag, dem 18. Januar 2005 um 11:26 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene, zusammen mit den Wehren aus Gersdorf, Frielingen, Willingshain und Kirchheim, zu einem Brandeinsatz nach Gersdorf in die Gersdorfer Straße gerufen.

Um 11:34 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdorf aus und war um 11:37 Uhr an der Einsatzstelle.

Vermutlich durch einen Defekt an der Stromversorgung war in dem Privatclub “Hexenhaus” Feuer ausgebrochen. Die angeforderten Wehren sowie die Besatzung der Hersfelder Drehleiter hatten mehrere Stunden damit zu tun, die sich in der Dachisolierung und Zimmerdecke ausbreitenden Flammen zu löschen.

Der Gesamtschaden wurde auf ca. 100.000 Euro geschätzt.

Um 15:05 Uhr wurde der Einsatz beendet und die Unterkunft angefahren. Um 16:00 Uhr war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Am Samstag, dem 22. Januar 2005 fand um 19:30 Uhr erstmals im Schulungsraum des Gerätehauses die Jahreshauptversammlung 2004 statt.

Der Wehrführer eröffnete um 19:42 Uhr die Versammlung und begrüßte alle Anwesenden recht herzlich.

Anschließend gab der Wehrführer seinen Bericht über das Jahr 2004 ab.

Der Wehrführer berichtete, dass im vergangenen Jahr 16 Übungen durchgeführt wurden. Insgesamt 251 Arbeitsstunden wurden dabei geleistet.

Ferner bedankte er sich für die auch im vergangenen Jahr erbrachten Leistungen beim Bau des Gerätehauses. Im Jahr 2004 wurden 2569 Arbeitsstunden erbracht, so dass sich die Gesamtstundenzahl seit Baubeginn auf mittlerweile 6858 Stunden belaufe.

Es folgte der Bericht des Zugführers vom LZ 2: Alexander Schuch bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Er berichtete über die durchgeführten Übungen und Lehrgänge. Bei diesen Aktivitäten wurden insgesamt 737 Stunden im LZ 2 geleistet.

Auch der Gemeindebrandinspektor lobte die gute Zusammenarbeit und dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres. Er hob auch hervor, das sich die vor zwei Jahren eingeführte Ausrückeordnung auch im vergangenen Jahr wieder bewährt habe.

Der Bürgermeister lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit der Wehren des LZ 2 und dankte allen Beteiligten.

Das Mitglied der Alters- und Ehrenabteilung August Steinert wurde für seine 65-jährige Mitgliedschaft in
der Freiwilligen Feuerwehr Heddersdorf eine Ehrenurkunde und ein kleinen Andenken überreicht.

Am Samstag, dem 26. März 2005 fand ab 18:00 Uhr oberhalb der Fischteiche in der Nähe der Mittelberghütte das 1. Osterfeuer des Katastrophenschutz-Löschzug 2 der Gemeinde Kirchheim statt.

Schon Tage vorher war ein riesiger Berg an Hecken- und Holzschnitt auf dem Feld von Karl Steinert angehäuft worden.

Gegen 18:00 Uhr wurde dann das Feuer angezündet. Speisen und Getränke zu volkstümlichen Preisen wurden an die Anwesenden verkauft.

Am Sonntag, dem 01. Mai 2005 fand in der Mittelberghütte eine gut besuchte Maifeier statt.

Die Feier begann um 10:00 Uhr mit dem traditionellen Frühschoppen. Schon kurze Zeit später war der Grill mit Würstchen und Steaks in Betrieb.

Ab 15:00 Uhr waren auch Kaffee und Kuchen im Verkauf.

Um 16:30 Uhr wurde die Feuerwehr noch zu einem Hilfeleistungseinsatz gerufen. Im Höhenweg war bei einder Spülmaschine ein Schlauch abgeplatzt und hatte die Wohnung unter Wasser gesetzt. Auch in der darunter liegenden Wohnung und im Keller war ein Wasserschaden entstanden.

Fünf Einsatzkräfte waren bis 18:00 Uhr mit dem entfernen des Wassers aus der Wohnung beschäftigt. Für diese Arbeiten wurden zwei Nasssauger der FF Kirchheim eingesetzt.

Am Samstag, dem 14. Mai 2005 fand um 16:00 Uhr in Heddersdorf bei strömenden Regen eine Übung des LZ 2 statt.

Als Ausbildungsthema hatte der Zugführer Alexander Schuch eine Funkübung auf den Übungsplan geschrieben.

Als Szenario für die Übung wurde der Absturz eines Flugzeuges über dem Wälsebachtal bei Reckerode angenommen. Die Wehren wurden in vier Gruppen aufgeteilt und hatten die Aufgabe Wrackteile und andere Gegenstände zu suchen.

Das “Suchgebiet” erstreckte sich vom Siebenmorgen nach Kirchheim, von dort über Reckerode, Goßmannsrode und Rotterterode wieder zurück zum Siebenmorgen.

Den einzelnen Fahrzeugen wurden Suchabschnitte zugewiesen, die sie absuchen mussten. Zur Markierung der “Fundstücke” waren Schilder mit dem “gefundenen Gegenstand” aufgestellt worden. Wenn ein Gegenstand gefunden worden war, mussten die Koordinaten ermittelt werden und dem ELW Kirchheim 11 gemeldet werden.

Am Sonntag, dem 19.06.2005 fand in Niederaula ein Gemeindefeuerwehrtag statt.

Die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Heddersdorf nahm an dem Orientierungsmarsch teil. Gegen 09:00 Uhr startete die Staffel mit der Startnummer 17 zu dem Marsch.

Die Staffel belegte mit 647,5 von 700 möglichen Punkten in der Gesamtwertung den 1. Platz von 28 gestarteten Mannschaften.

Vom 24. bis 26. Juni 2005 fand in Neuenstein-Gittersdorf anläßlich des 75-jährigen Bestehens der Feuerwehr Gittersdorf ein Gemeindefeuerwehrtag statt.

Am Sonntag, dem 26. Juni fand eine Orientierungsfahrt statt.

Die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Heddersdorf nahm an der Orientierungsfahrt teil. Gegen 09:00 Uhr startete die Staffel mit der Startnummer 21 zu der Fahrt.

Die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf belegte mit 563 Punkten den 12. Platz in der Gesamtwertung von 32 gestarteten Mannschaften.

Vom 08. bis 10. Juli fand in Hohenroda-Mansbach ein Gemeindefeuerwehrtag statt. Eine Staffel des LZ 2 Aulatal nahm an der am Sonntag, dem 10. Juli stattfindenden Orientierungsfahrt teil.

Um 12:20 Uhr kam die Staffel wieder auf dem Festplatz an. Mit 312,23 Punkten wurde der 5. Platz von 9 gestarteten Mannschaften erreicht.

Vom 26. bis 28. August 2005 fand in Heddersdorf anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Kirchheim statt.

Am Freitag fand im Festzelt ein Festkommers statt.

Um 19:15 Uhr eröffnete Reinhold Linnemann den Gemeindefeuerwehrtag Heddersdorf. Er zog eine kurze Bilanz über das aktuelle Leben in der Feuerwehr Heddersdorf und verlas Auszugsweise einige Daten und Geschichten aus dem Tagebuch der Feuerwehr Heddersdorf.

Um 19:32 Uhr trat Bürgermeister Manfred Koch an das Rednerpult. Er begann seine Ausführungen mit einem Ausflug in das Jahr 1885. Er zitierte aus einem Hilfeleistungsgesetz von Magirus Deutz aus dem genannten Jahr. Er lobte die gute Zusammenarbeit der Wehren in der Großgemeinde. Auch gab er einige Geschichten aus seiner Zeit als Wehrführer der Heddersdorfer Wehr zum besten.

Ab 19:41 Uhr beschäftigte sich auch Gemeindebrandinspektor Thomas Schneemilch mit dem Problem des Nachwuchses in der Feuerwehr. Er stellte fest, dass es in Kirchheim noch keine akuten Probleme gebe, aber er hoffe, dass es nicht soweit kommen möge, das wieder Pflichtfeuerwehren eingeführt werden müssten.

Um 19:47 Uhr trat die erste Kreisbeigeordnete Christa Bittner an das Rednerpult. Sie überbrachte die Grüße des Kreisbrandinspektors Jürgen Weingarten und des Kreisbrandmeisters Martin Orf. Auch sie forderte eine stärkere Förderung des Nachwuchses. Auch forderte sie eine stärkere Anschaffung von neuen Geräten, die dann eingesetzt werden müssten.

Anschließend wurden verdiente Feuerwehrkameraden geehrt. Aus Heddersdorf wurden für 25 Jahre Treue zur Feuerwehr Jürgen Orth und Ewald Menz mit dem Silbernen Brandschutzehrenzeichen ausgezeichnet, vom Hessischen Feuerwehrverband wurde Walter Töpfer für 40 Jahre Mitgliedschaft mit einer Ehrennadel geehrt.

Gegen 20:16 Uhr überbrachte der Vorsitzende der RB Aulatal seine Grüße und ein kleines Geldgeschenk. Auch er erinnerte daran, dass es heute ausreicht zwei Minuten Nachrichten im Fernsehen zu schauen, um den Wert der Feuerwehren zu erkennen.

Der Samstag war ebenfalls von einem prallen Programm geprägt. An den Wettkämpfen der Jugendfeuerwehr nahmen neun Mannschaften Teil. Die Jugendwehren aus Oberjossa, Hausen, Goßmannsrode, Frielingen 1 u. 2, Mengshausen, Niederaula und die Mannschaft der Partnerfeuerwehr aus Ensen-Westhoven waren zu den Wettkämpfen ab 12:00 Uhr erschienen.

Zum ersten Male fand gegen 18:00 Uhr keine Großübung, sondern eine Repräsentation der Feuerwehren statt. In Einzelübungen stellten die Alarmgruppen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis. Bei dieser Art der Vorführung konnten die Zuschauen von einer Station zur anderen gehen und die einzelnen Übungen beobachten.

Den Anfang machten die Jungenwehren mit einer Löschübung am DGH. Dabei wurde die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer und einem Unterflurhydrant vorgeführt.

Anschließend begannen die Wehren des Wälsebachtales mit dem Auslegen einer Ölsperre auf der Aula. Der Aufbau und das aufnehmen des “verunreiniten” Ölbindemittel auf dem fließenden Gewässer wurden gezeigt.

Die Wehren des Aulatals führten auf dem Anwesen Diebel eine Löschübung vor. Dabei war ein Scheunenbrand angenommen worden. Das kontaminierte Löschwasser musste in einen Behälter aufgenommen und entsorgt werden.

Die Wehren des Ibratals demonstrierten an der Außenwand der alten Scheune des Anwesen Karl Diebel eine “Menschenrettung” aus sieben Metern Höhe über eine Leiter durch. Nach dem Ende dieser Übung kam es zu einem Unfall. Ein Mitglied der Jugendfeuerwehr lief unter der noch an der Wand stehenden Leiter durch und wurde dabei von einem herab geworfenen Leinenbeutel am Kopf getroffen. Die entstandene Platzwunde blutete sehr stark und er wurde mit dem Rettungswagen in das Klinikum Bad Hersfeld gebracht, konnte aber noch am selben Abend wieder entlassen werden.

Als letzes befreite die Wehr aus Kirchheim eine “Person” aus einem PKW unter Einsatz der Rettungsschere.

Ab 20:00 Uhr spielten die “Silverbirds” aus Schlitz zum Tanz im Festzelt auf. Bei guter Stimmung klang der Tag in den frühen Morgenstunden aus.

Am Sonntagmorgen gegen 07:30 Uhr fand der Orientierungsmarsch rund um Heddersdorf statt.

Auf dem Laufzettel der zwanzig gestarteten Wehren standen acht Stationen. Als erstes mussten im Partyraum von Willi Günter die Fragebogen ausgefüllt werden. An der zweiten Station war das Einbinden einer Gasflasche sowie die Schriftliche Zuordnung von Gefahrgut auf dem Laufzettel. Die dritte Station war eine Verpflegungsstelle in der Mittelberghütte. Von dort ging es weiter in die Hirschbach, wo am Waldrand das einbinden verschiedener Feuerwehrgeräte sowie Knoten und Bunde vorgeführt werden musste. Von dem Garagendach des Bürgermeister Manfred Koch musste eine Personenrettung über eine Leiter absolviert werden. Vor der Garage von Reinhold Linnemann stand Kartenkunde auf dem Laufzettel. Im Gewerbegebiet wurde es dann “richtig nass”. Mit einem Wasserwerfer musste der Maschinist einen Behälter mit Wasser füllen. Der Rest der Mannschaft musste auf dem Bürgersteig mit C-Schläuchen “kegeln”. Jeder Meter Schlauch, der sich auf dem Bürgersteig befand, brachte Punkte. Die letzte Station war auf dem Rondell des DGH aufgebaut. Die Rettung einer Person aus einem PKW wurde hier abverlangt.

Die letzten Wehren kamen gegen 15:20 Uhr im Festzelt an.

Während der Orientierungsmarsch im Gange war, wurde ab 10:00 Uhr im Festzelt von Pfarrer Wehowsky ein Gottesdienst abgehalten.

Ab 14:30 Uhr wurde dann im Gerätehaus Kaffee und Kuchen abgegeben.

Gegen 16:00 Uhr wurde mit der Siegerehrung begonnen. Sieger in der Gesamtwertung wurde Niederaula. Beste Gemeindewehr war Goßmannsrode.

Am Samstag, dem 19. November 2005 um 10:08 wurden erstmals in der Gemeinde Kirchheim die Feuerwehren im Rahmen des an jedem 3. Samstag im Monat stattfindende Probealarms per SMS auf das Handy alarmiert. Um 10:03 Uhr war von der Leitstelle Alarm ausgelöst worden. Ganze fünf Minuten dauerte es, bis die SMS bei den Einsatzkräften auf dem Handy ankam.

2006

Am Dienstag, dem 17. Januar um 15:37 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf zusammen mit den anderen Wehren des Aulatals durch die Sirene zu einem Wohnhausbrand in die Wittener Str. in Frielingen gerufen.

Die im November eingeführte Handyalarmierung funktionierte bei diesem Einsatz nicht.

Bei starkem Schneefall und großer Kälte rückte um 15:42 Uhr die Feuerwehr Heddersdorf aus.

Das Fertighaus der Familie stand beim Eintreffen der Wehren bereits im Vollbrand. Die 42-jährige Hauseigentümerin und ihr vier Jahre alter Sohn befanden sich bei Ausbruch des Feuers noch im Gebäude, konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Mieterin war in der Küche beschäftigt, als sie leichten Brandgeruch wahr nahm. Sie öffnete die Tür zum Flur und beißender Qualm schlug ihr entgegen. Es blieb gerade noch Zeit den krank im Wohnzimmer schlafenden Sohn zu holen. Als die Haustüre geöffnet wurde und der Brand Luft bekam, zerbarsten die ersten Fensterscheiben im Haus. Wegen Verdachts auf leichte Rauchvergiftung wurden beide in das Klinikum Bad Hersfeld gebracht.

Vermutlich im Kinderzimmer war das Feuer in dem Fertighaus ausgebrochen.

Das TSF-W wurde auf dem Nachbargrundstück in Stellung gebracht und mit den Löscharbeiten begonnen. Nachdem der Fahrzeugtank leer war, wurde mit dem Aufbau einer Wasserversorgung vom Brandobjekt durch die Gärten zur Aula hin begonnen. Zwischenzeitlich wurde noch die Drehleiter aus Bad Hersfeld zur Brandbekämpfung angefordert. Ebenfalls wurden die Wehren aus Gershausen und Goßmannsrode alarmiert, die den Verkehr an der B 454 regeln mussten und von der Aula her die Wasserversorgung vervollständige

Am Samstag, dem 21. Januar 2006 fand um 19:30 Uhr im Schulungsraum des Gerätehauses die Jahreshauptversammlung 2005 statt.

Der Wehrführer eröffnete um 19:45 Uhr die Versammlung und begrüßte alle Anwesenden recht herzlich.

Anschließend gab der Wehrführer seinen Bericht über das Jahr 2005 ab.

Der Wehrführer berichtete dass im vergangenen Jahr von den 13 Aktiven Kameraden 11 Übungen durchgeführt wurden. Insgesamt 239 Arbeitsstunden wurden dabei geleistet. Bei den durchgeführten Übungen lag die Beteiligung bei 54,9%

Es folgte der Bericht des LZ 2: Zugführer Alexander Schuch war an diesem Abend verhindert, deshalb wurde der Bericht von Wehrführer Linnemann vorgetragen. Er bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Er berichtete über die durchgeführten Übungen und Lehrgänge. Bei diesen Aktivitäten wurden insgesamt 1028 Stunden im LZ 2 geleistet.

Auch der Gemeindebrandinspektor lobte in seiner Rede die gute Zusammenarbeit im oberen Aulatal und dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres. Er erklärte, das sich die neue Ausrückeordnung auch im vergangenen Jahr wieder bewährt habe. Auch ging er wieder auf die knappen finanziellen Mittel der Feuerwehr ein.

Der Bürgermeister lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit der Wehren des LZ 2 und dankte allen Beteiligten.

Am Donnerstag, dem 16. Februar 2006 um 15:38 Uhr wurde die Feuerwehr in die Dorfstraße angefordert.

Durch das Abtauen von Schnee waren oberhalb des Dorfes große Mengen Schmelzwasser entstanden, die sich ihren Weg in das Tal suchten. Oberhalb des Bahndamm waren die Abwassergräben zugewachsen und konnten das Wasser nicht ableiten. Es staute sich oberhalb des Bahndamms und als es hoch genug war, sickerte das Wasser auf breiter Front durch den Schotter und suchte sich einen Weg in das Tal. Es wurde versucht die Gräben am Bahndamm zu öffnen. Da der Boden aber noch gefroren war, war das eine mühselige Arbeit. Gegen 18:20 Uhr wurde dann mit dem zwischenzeitlich angeforderten Bagger der Gemeinde an einigen Stellen oberhalb des alten Bahndamm Gräben geöffnet. Durch diese Entlastungsmaßnahmen konnte das nun noch einfließende Wasser abgeleitet.

Und 21:20 Uhr rückte die Feuerwehr von der Einsatzstelle ab und um 21:45 Uhr war der Einsatz beendet.

Schon am Montag, dem 10. März 2006 um 22:07 Uhr wurde die Feuerwehr wieder zu einem Hochwassereinsatz fast an die gleiche Stelle gerufen. Diesmal hatte einige Meter weiter Richtung Frielingen Schmelzwasser oberhalb des alten Bahndamms gesammelt und lief durch die Gärten des Anwesen Ackermann und Lockhardt. Auch hier wurden wieder weit oben im Feld Gräben gezogen um das Wasser umzuleiten. Auf dem Weg oberhalb der Gärten wurden Sandsäcke ausgelegt.

Der Einsatz dauerte bis 01:20 Uhr.

Auch Bürgermeister Koch und Gemeindebrandinspektor Schneemilch waren vor Ort um sich über die Lage zu informieren.

Am Samstag, dem 15. April 2006 wurde auf einer Wiese zwischen Gersdorf und Willingshain, “Im Eckfeld” das 2. Osterfeuer des LZ 2 veranstaltet.

Nachdem Bürgermeister Koch eine kurze Rede über die Bedeutung des Osterfeuers gehalten hatte wurde um 19:30 Uhr das Feuer entfacht. Schon Tage vorher hatte man Reißig und anderes Holz dort gelagert, was nun schnell brannte. Weithin waren die hohen Flammen am dunklen Nachthimmel sichtbar.

Am Mittwoch, dem 24. Mai 2006 war der Kamerad Jochen Horn mit dem TSF-W und dem Lichtmastanhänger der Feuerwehr Kirchheim auf dem Hessentag in Hessisch-Lichtenau. Zusammen mit anderen Kameraden der Feuerwehr Kirchheim hatte er dort die Aufgabe einen der drei vorhandenen Großparkplätze auszuleuchten.

Am Samstag, dem 15. Juli 2006 sollte um 16:00 Uhr in Heddersdorf eine Übung mit Hydrantenüberprüfung stattfinden. Der Übungsplan wurde aber geändert, da die Freiwillige Feuerwehr Kirchheim in der Mittelberghütte ihr alljährliches Sommerfest feierte, hatte der LZ 2 den Brandschutz für Kirchheim übernommen. Aus diesem Grund fand bis 18:50 Uhr eine Schulung an den Kirchheimer Fahrzeugen statt.

Um 19:43 wurde der LZ 2 zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn am “Klebaer Berg” gerufen. Ein PKW mit Anhänger war vom Rimberg kommend in die Mittelleitplanke gefahren und durch den Anhänger auf die selbige gehoben worden. Ein entgegenkommendes Fahrzeug in Fahrtrichtung Rimberg war dabei gerammt worden.

Nach 2 Stunden war der Einsatz beendet und die Unterkunft angefahren.

Am Donnerstag, dem 27. Juli 2006 um 16:34 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf zusammen mit den Wehren aus Willingshain, Gersdorf und Frielingen durch die Sirene und Handy zur Brandbekämpfung an einem Mähdrescher nach Gersdorf gerufen.

Der Brand konnte bis zum Eintreffen der Wehren mit dem am Mähdrescher vorhandenen Feuerlöscher gelöscht werden. Ein Übergreifen auf des am Feld befindliche Stroh musste nicht mehr befürchtet werden. Deshalb wurde nach kurzem Aufenthalt um 16:52 Uhr die Unterkunft wieder angefahren.

Am Samstag, dem 29. Juli 2006 fand am Eisenberg eine Übung mit dem Katastrophenschutzzug aus Bad Arolsen statt.

Gegen 08:15 Uhr wurde mit dem TSF-W und dem MTW zum Gerätehaus Kirchheim gefahren.

Um 16:35 Uhr war die Übung beendet und das Gerätehaus Willingshain angefahren.

Am Montag, 28. August 2006 um 05:03 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf zusammen mit den Wehren aus Frielingen und Gersdorf durch die Sirene zu einem Verkehrsunfall zwischen Heddersdorf und Frielingen gerufen.

Um 05:08 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdorf aus.

Schon gegen 03:30 Uhr war ein aus Richtung Frielingen kommender BMW infolge überhöhter Geschwindigkeit auf der B 454 ca. 200 m vor dem Ortsschild von Heddersdorf ins Schleudern geraten und mit großer Wucht gegen einen Baum geprallt. Die Wucht des Aufpralles war so groß, dass der Vorderwagen mit der Achse und dem Motorblock abgerissen wurde und sich der Vorderwagen unter der Leitplanke auf der Seite zur Aula hin verkeilt hatte. Der Motorblock lag einige Meter weiter Richtung Frielingen vor der Leitplanke. Schon ca. 80 m vor der Unfallstelle wurde der Bordstein ein erstes Mal berührt. Bei einem fast seitlichen Aufprall an den Baum hatte sich der PKW schon fast wieder in Fahrtrichtung Frielingen gedreht. Dank der ausgelösten Airbags war dem Fahrer des PKW nichts passiert.

Nachdem der Schrottwagen verladen war, wurde durch die Feuerwehr Ölbindemittel ausgebracht und die Straße vom Schmutz gereinigt.

Um 05:40 Uhr war der Einsatz beendet und die Unterkunft gegen 05:49 Uhr erreicht.

2007

Am Samstag, dem 06. Januar 2007 fand um 19:30 Uhr im Schulungsraum des Gerätehauses die Jahreshauptversammlung 2006 statt.
Der Wehrführer eröffnete um 19:45 Uhr die Versammlung und begrüßte alle Anwesenden recht herzlich.

Anschließend gab der Wehrführer seinen Bericht über das Jahr 2006 ab.

Der Wehrführer berichtete, dass im vergangenen Jahr 13 Übungen durchgeführt wurden. Insgesamt 354,5 Arbeitsstunden wurden dabei geleistet. Es kamen noch 75 Stunden für die Wartung und Pflege der vorhandenen Gerätschaften hinzu. Bei den durchgeführten Übungen bemängeltde er die hauptsächlich zu Jahresende hin nachlassende Beteiligung einiger Kameraden.

Es folgte um 20:06 Uhr der Bericht des Zugführers vom LZ 2: Alexander Schuch bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit der einzelnen Wehren im vergangenen Jahr. Er berichtete über die durchgeführten Übungen und wünschte sich für das kommende Jahr eine bessere Übungsbeteiligung im LZ 2.

Auch der Gemeindebrandinspektor lobte die gute Zusammenarbeit und dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres.

Bürgermeister Koch ergriff um 20:20 Uhr das Wort und lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit der Wehren des LZ 2 und dankte allen Beteiligten für ihre Arbeiten.

Am Donnerstag, dem, 15. März 2007 um 07:13 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Heddersdorf zusammen mit den Wehren aus Willingshain, Gersdorf und Frielingen zu einem Fahrzeugbrand auf der B 454 vor dem Anwesen Wenzel gerufen.

Ein BMW war in der Ortsdurchfahrt Heddersdorf in Richtung Kirchheim fahrend in Brand geraten und dort zum stehen gekommen.

Um 07:18 Uhr rückte die Wehr Heddersdorf mit dem TSF-W und MTW zum Brandobjekt aus.

Bei Ankunft an der Einsatzstelle brannte der Motorraum und der rechte Vorderreifen des BMW vollständig. Nach kurzer Zeit war der Brand gelöscht und die Batteriekabel wurden mit einem Seitenschneider durchtrennt, damit sich kein weiterer Kurzschluss bilden konnte. Das ausgelaufene Benzin und Öl wurden mit Ölbindemittel aufgenommen und herumliegende Kleinteile zusammen gekehrt.

Nach den Aufräumarbeiten wurde die Einsatzstelle um 08:04 Uhr verlassen und die Unterkunft angefahren.

Am Samstag, dem 05. Mai 2007 gegen 16:05 Uhr wurde von den Anwohnern des Spielplatzes in der Dorfstraße über einen Brand der dort befindlichen Hecke informiert. Die zufällig im Gerätehaus anwesenden Thorsten Peter und Bernd Fischer sowie Ewald Menz rückten um 16:17 Uhr mit dem TSF-W aus und löschten die Hecke ab.

Auf einer Fläche von ca. zehn Quadratmetern war das Feuer mittlerweile angewachsen und hatte die Holzschindeln des benachbarten Gebäudes schon leicht angesengt.

Es wurde noch kurze Brandwache gehalten und dann um 17:20 Uhr die Unterkunft angefahren.

Am 23. und 24. Juni 2007 fand in Ransbach der Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Hohenroda statt.

An dem ab 08:00 Uhr stattfindenden Orientierungsmarsch nahm eine Staffel der Freiwilligen Feuerwehren des Aulatals teil.

Gegen 10:00 Uhr ging die Staffel mit dem MTW an den Start.

Die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Aulatal belegte mit 693, 5 Punkten in der Gesamtwertung den 12. Platz.

Am Mittwoch, dem 04. Juli 2007 um 14:02 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene und Handyalarm zusammen mit den Wehren aus Kirchheim, Willingshain, Gersdorf und Frielingen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 454 unterhalb der Ortslage in Richtung Kirchheimgerufen.

Um 14:09 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdorf mit dem TSF-W und MTW aus.

Eine Fahrerin aus Niederaula war in der Kurve am Abzweig des Kathius mit ihrem PKW nach links von der Fahrbahn abgekommen und mit einem aus Richtung Kirchheim kommenden PKW aus Oberaula zusammengestoßen. Dabei wurde der Tank des einen PKW so stark beschädigt, dass er sofort Feuer fing. Die Besatzung einer zufällig direkt hinter dem PKW fahrenden Rettungswagen (RTW) versuchte noch vergeblich mit dem bordeigenen Feuerlöscher den Brand zu bekämpfen, während gleichzeitig die Leitstelle informiert wurde. Als die Feuerwehr mit insgesamt 32 Einsatzkräften an der Brandstelle eintraf, stand das Fahrzeug voll in Flammen. Nach Angaben der Rettungskräfte war die junge Frau bereits Tot als der Brand ausbrach. Die beiden Insassen des anderen Fahrzeuges wurden nur leicht verletzt.

Während der Bergungsarbeiten war die B 454 für zwei Stunden voll gesperrt.

Um 16:15 Uh wurde die Einsatzstelle verlassen und die Unterkunft angefahren.

Am Samstag, dem 09. Juli 2007 um 15:41 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirane und Handyalarm zusammen mit den Wehren aus Kirchheim, Willingshain, Gersdorf und Frielingen zu einem Fahrzeugbrand in die Wittener Straße in Frielingen gerufen.

Am Ortsrand von Frielingen war bei Mäharbeiten ein Schlepper in Brand graten.

Um 15:45 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdorf mit dem TSF-W und MTW aus.

Beim Eintreffen der Wehren in dem unwegsamen Gelände stand der Schlepper in voller Ausdehnung in Flammen. Das Feuer konnte in kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden und so wenigsten die vorne und hinten angebrachten Anbaugeräte gerettet werden. An dem Schlepper entstand Totalschaden.

Am Samstag, dem 14. Juli 2007 um 14:05 wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene und Handyalarm zusammen mit den Wehren aus Kirchheim, Willingshain, Gersdorf und Frielingen zu einem brennenden ICE der DB AG auf der Brücke über das Wälsebachtal unterhalb der Ortslage von Reckerode gerufen.

Weiterhin wurden teile der Feuerwehr Bad Hersfeld, eine Spezialeinheit aus Bebra und das DRK alarmiert.

Um 14:12 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdorf mit dem TSF-W und MTW aus.

Von der Leitstelle wurde gemeldet, dass der Triebkopf des ICE Richtung Frankfurt (M) brennen würde. Die Feuerwehren aus Kirchheim und Heddersdorf waren als erste an der Brandstelle, konnten vom Tal jedoch keinen Brand am ICE feststellen.

Nach Auskunft des Zugpersonals war aber der Richtung Kassel stehende Triebkopf betroffen. Wie sich später herausstellte, war ein 15.000 Voltkabel welches vom äußeren Stromabnehmer in den Triebkopf führte abgebrannt. Das Feuer war aber schon erloschen und das Zugpersonal hatte begonnen die Reisenden vom hinteren in den vorderen Zugteilumsteigen zu lassen. Der letzte Wagen des hinteren Zugteils war stark verraucht und wurde durch einen Drucklüfter der Feuerwehr zusammen mit dem Triebkopf belüftet. Der vorder Zugteil sollte vom hinteren getrennt werden und weiterfahren, was aber nicht gelang, da der hintere Zugteil ohne Stromversorgung war. Deshalb wurde durch den Notfallmanager der DB ein von Kassel nach Fulda fahrender ICE auf dem Nachbargleis abgestellt und die Reisenden über vier Notbrücken die zwischen beiden Zügen gelegt wurden evakuiert.

Das Evakutieren der ca. 400 Fahrgäste war gegen 16:35 Uhr beendet und es wurde von allen Wehren das Gerätehaus Kirchheim zu einer Besprechung des Einsatzes angefahren. Bei der Manöverkritik durch den Gemeindebrandinspektor Schneemilch wurde die gute Disziplin und das Können gelobt: “… das hätte nicht besser laufen können, der Einsatz war OK!” freute er sich.

Um 17:35 Uhr wurde das Gerätehaus Heddersdorf angefahren.

Im Juli 2007 wurde an der Mittelberghütte mit einem Anbau für eine öffentliche Schutzhütte begonnen. Die Hütte befindet sich außerhalb der Ortslage und ist als Schutzhütte ausgewiesen, diese darf aber nicht abgeschlossen sein und für jedermann zugänglich sein. Deshalb wurde an der westlichen Seite ein Anbau, der offen bleibt errichtet.

Am 28. und 29. Juli 2007 fand in der Mittelberghütte eine Feier zum 30-jährigen Bestehen der Mittelberghütte statt.

Am 01. und 02. September fand in Gershausen der Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Kirchheim statt

Am Samstag, dem 01. September 2007 fand um 18:00 Uhr eine Großübung der Kirchheimer Feuerwehr statt. Über 90 Feuerwehrleute aus der Großgemeinde nahmen an der Übung teil.

Gegen 17:30 Uhr begaben sich die beteiligten Wehren in ihren Bereitschaftsraum am “Hotel am Hattenberg”, am Ortsausgang von Kirchheim.

Um 18:00 Uhr wurde über Sirene in Gershausen Alarm ausgelöst und die einzelnen Wehren per Funk von Gemeindebrandinspektor Schneemilch zum Ortseingang von Gershausen beordert, wo dann eine weitere Zuweisung der Aufgaben erfolgte.

Als Übungsszenario wurde ein Brand in der Scheune des Gasthaus Frank angenommen. 3 Kinder waren in der Scheune eingeschlossen worden und mussten gerettet werden. Ein durch den Brandabgelenkter Autofahrer war mit einem Tanklastwagen zusammen gestoßen und wurde dabei eingeklemmt. Der Tanklaster war Leck geschlagen und Heizöl lief aus. Die Wehr Heddersdorf wurde zum Absichern der Unfallstelle und der Unterstützung beim bergen der Person aus dem Fahrzeug eingesetzt.

Gegen 19:30 Uhr war die Übung beendet und die Wehren fanden sich im Festzelt zum Festkommers ein.

Am Sonntag, dem 02. September 2007 fand ab 07:30 Uhr ein Orientierungsmarsch statt.

Gegen 09:30 Uhr startete die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf zu dem Marsch.

Mit 500 Punkten belegte die Staffel Heddersdorf den 3. Platz in der Gemeinde und den 7. Platz in der Gesamtwertung.

Am Freitag, dem 07. September 2007 wurden Teile der Wehr Heddersdorf (Wehrführerschleife) zu einem Einsatz auf die Autobahn 4 Richtung Bad Hersfeld gerufen.

Nahe der Asbacher Brücke war ein LKW die Böschung hinabgestürzt. Die Feuerwehr Heddersdorf wurde zum Ausleuchten der Unfallstelle eingesetzt.

Um 20:28 Uhr rückten Reinhold Linnemann, Thorsten Peter und Christoph Orth mit dem TSF-W aus.

Am Donnerstag, den 27. September 2007 starb plötzlich und unerwartet der ehemalige Wehrführer Kamerad Hans Linnemann.

Am Freitag, dem 16. November 2007 um 18:00 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene und Handyalarm zusammen mit den Wehren aus Kirchheim, Willingshain, Gersdorf und Frielingen zu einer Alarmübung an der Kreisstraße zwischen Gersdorf und Willingshain gerufen.

Als Übungsszenario hatten sich Alexander Schuch und Reinhold Linnemann einen Verkehrsunfall mit einem Schulbus ausgedacht.

Die Jugendfeuerwehr des Aulatals wurde in einem Bus der Firma Käberich aus Niederaula auf dem Parkplatz an der Straße nach Willingshain als “Unfallopfer” aufgestellt. Als ide alarmierten Einsatzkräfte an der “Unfallstelle” die Türen des Busses öffneten, versuchten einige “geschockte” Kinder den Bus zu verlassen.

In den ersten Minuten an der Einsatzstelle mussten sich die Einsatzkräft einen Überblick verschaffen. Der Funk “bereitete einige Probleme”, so dass kein Ersatzbus angefordert werden konnte. Um die “Verletzten” besser versorgen zu können wurde im Gerätehaus Gersdorf eine Notfallstation eingerichtet. Dort erhielten die “Verletzten” warme Getränke.

Der weitere Einsatz wurde zur vollen Zufriedenheit des Zugführers abgearbeitet.

2008

Am Samstag, dem 05. Januar 2008 fand um 19:30 Uhr im Schulungsraum des Gerätehaus die Jahreshauptversammlung 2007 statt.

Der Wehrführer eröffnete um 19:40 Uhr die Versammlung und begrüßte alle Anwesenden recht herzlich.

Anschließend gab der Wehrführer seinen Bericht über das Jahr 2006 ab.

Der Wehrführer berichtete dass im vergangenen Jahr 11 Übungen, davon 8 Übungen gemeinsam mit dem LZ 2, durchgeführt wurden. Insgesamt 336 Arbeitsstunden wurden dabei geleistet.

Es folgte der Bericht des Zugführers vom LZ 2: Alexander Schuch wünschte allen anwesenden ein gesundes neues Jahr und bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Er berichtete über die durchgeführten Übungen und Lehrgänge. Bei diesen Aktivitäten wurden insgesamt 514 Stunden im LZ 2 geleistet.

Besonders hob er die am 16. November 2007 durchgeführte Alarmübung hervor. Bei der schwierigen Ausgangslage der Übung stellte sich jedoch sehr schnell heraus “dass der LZ 2 ein fitter Haufen ist” lobte er die Beteiligten Einsatzkräfte.

Es folgte der Bericht des Jugendwarts Christian Bornschier. Die Jugendfeuerwehr Frielingen besteht zur Zeit aus 17 Mitgliedern, davon 6 aus Heddersdorf. Er lobte die Einsatzbereitschaft der Jugendfeuerwehr und berichtete über die Aktivitäten im letzten Jahr. Die Jugendfeuerwehr nahm an verschiedenen Wettkämpfen teil und belegte dabei fast immer vordere Plätze.

Der Jugendwart der Gemeinde Kirchheim Matthias Reinmöller überbrachte ebenfalls seine Grüße.

Der Bürgermeister lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit der Wehren des LZ 2 und dankte allen Beteiligten Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit.

In seiner weiteren Rede stellte er fest, dass auch in der Feuerwehr Kirchheim Nachwuchsprobleme sichtbar werden. Er stellte fest, das der Brandschutz heute nur noch ein kleiner Teil der Feuerwehrarbeit sei. Der größte Teil sei die Technische Hilfeleistung. Alleine die Feuerwehr Kirchheim betreut ca. 70 km BAB.

Am Mittwoch, dem 27. Februar 2008 um 18:40 Uhr wurde die Feuerwehr Heddersdorf durch die Sirene zusammen mit den Wehren aus Kirchheim, Willingshain, Gersdorf und Frielingen zu einem Brandeinsatz im Gewerbegebiet Heddersdorf gerufen.

Um 18:44 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdorf mit dem TSF-W und MTW aus.

Am Brandobjekt angekommen mussten sie feststellen, das ein Fehlalarm vorlag.

Die Nebelanlage war wegen einer Einbruchmeldung ausgelöst worden und füllte das ganze Firmengebäude mit einem ungiftigen Nebel.

Dieser Nebel war von Anwohnern irrtümlich als Brandrauch erkannt worden und deshalb Alarm ausgelöst worden.

Um 19:02 Uhr wurde wieder die Unterkunft angefahren.

Am Samstag, dem 01. März 2008 trat die Kameradin Nadine Fischer als erste Frau in die Einsatzabteilung der Feuerwehr Heddersdorf ein.

Vom 04. bis 06. April fand in Reckerode Kirmes in Verbindung mit dem Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Kirchheim statt.

Am Sonntag, dem 06. April 2008 nahm die Feuerwehr Heddersdorf an dem ab 07:00 Uhr stattfindenden Orientierungsmarsch teil.

Gegen 10:00 Uhr startete die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf an diesem nasskalten Tag zu der Wanderung rund um Reckerode.

Lautes Gejohle geleitete die Vertreter der 14 Mannschaften, die am Vormittag an dem Orientierungsmarsch teilgenommen hatten, zur Siegerehrung.

Die Lautstärke stieg noch einmal an, als Heddersdorf mit 778 Punkten vor Willingshain und Frielingen den Wanderpokal der Gemeinde Kirchheim in Empfang nehmen konnte. Den Gesamtsieg holte sich die Mannschaft aus Niederaula während Heddersdorf den 2. Platz in der Gesamtwertung belegte.

Am Samstag, dem 18. Mai 2008 fuhr eine Abordnung der Feuerwehr Heddersdorf zur Patenschaftswehr nach Köln. Dort wurde der Wehrführer der Feuerwehr Ensen-Westhoven aus seinem Amt verabschiedet.

Gegen 07:00 Uhr fuhr der Bus in Heddersdorf ab. In Ensen-Westhoven angekommen wurden die “Hessen” herzlich begrüßt.

Zum Abschied wurde dem Wehrführer Ensen-Westhoven ein in Form eines Feuerwerhmannes bemalter Überflurhydrant überreicht. Anschließend wurden im Gerätehaus Ensen-Westhoven noch einige Stunden in geselligem Beisammensein verbracht, bevor gegen 18:00 Uhr wieder die Heimreise angetreten wurde.

Vom 31- Mai bis 01. Juni 2008 fand in Hattenbach die Kirmes in Verbindung mit dem Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Niederaula statt.

Am Sonntag, dem 01. Juni 2008 nahm eine Mannschaft des LZ 2 an der um 09:00 Uhr stattfindenden Orientierungsfahrt teil.

Mit 792 von 820 möglichen Punkten wurde der 1. Platz in der Gesamtwertung belegt.

Vom 18. bis 20. Juli fand in Neuenstein-Salzberg anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Feuerwehr Salzberg der Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Neuenstein statt.

Am Sonntag, dem 20. Juli 2008 nahmen drei Staffeln des LZ 2 an dem ab 08:00 Uhr stattfindenden Orientierungsmarsch teil.

Die Staffel Aulatal 1 belegte von den Gastwehren den 3. Platz.

Die Staffel Aulatal 2 belegte von den Gastwehren den 1. Platz.

Die Staffel Aulatal 3 belegte von den Gastwehren den 4. Platz.

Am Mittwoch, dem 05. November 2008 der neue MTW vom Typ Mercedes Benz VITO CDI 111 zugelassen. Das Fahrzeug wurde wie auch sein Vorgänger in Eigenleistung zum Feuerwehrfahrzeug umgebaut.

Am Donnerstag, dem 18. Dezember wurden Solarzellen auf dem Dach des Gerätehauses angebracht.

Mit der Fotovoltaikanlage, die gemeinsam von E.ON Mitte und der Gemeinde Kirchheim betrieben wird, wird aus Sonnenlicht Strom erzeugt. Jährlich werden etwa 1000 kWh Strom von der Sonne geerntet. Dies entlastet in den nächsten 20 Jahren die Umwelt um über 5 Tonnen Kohlendioxid.

2009

Am Samstag, dem 03. Januar 2009 fand um 19:30 Uhr im Schulungsraum des Gerätehaus die Jahreshauptversammlung 2008 statt.

Der Wehrführer eröffnete um 19:39 Uhr die Versammlung und begrüßte alle Anwesenden recht herzlich und wünschte allen ein gesundes und frohes Jahr.

Dann gab der Wehrführer seinen Bericht über das Jahr 2008 ab.

Der Wehrführer berichtete, dass die Einsatzabteilung der Wehr Heddersdorf im vergangenen Jahr aus 14 Aktiven bestand und von ihnen 9 Übungen sowie 1 Alarmübung durchgeführt wurden, wobei insgesamt 424,5 Stunden geleistet.

Des weiteren wurden ein Grund-, ein Atemschutz-. ein THVU Lehrgang und ein Seminar Baustein A absolviert.

Gegen 19:52 Uhr berichtete der Zugführer des LZ 2 Alexander Schuch von dessen Aktivitäten. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

Er berichtete das im vergangenen Jahr die Schwerpunkte der Ausbildung in Heddersdorf, Frielingen, Gersdorf und Willingshain auf den Bereich Technische Hilfeleistung und praktischen Umgang mit dem RW der Wehr Kirchheim gelegt worden waren. Bei diesen Schulungen wurden insgesamt 662 Stunden geleistet.

Um 19:57 Uhr berichtete der Jugendwart Christian Bornschier von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Die bestand im Jahre 2008 aus 16 Mitgliedern, wovon 8 aus Frielingen, 5 aus Heddersdorf und 3 aus Willingshain kamen. Von der Jugendfeuerwehr wurde an verschiedenen Wettkämpfen und Turnieren auf Gemeinde- und Kreisebene teilgenommen, wobei gute Platzierungen erreicht wurden.

Um 20:08 Uhr wurden Neuwahlen durchgeführt.

Die fünfjährige Amtszeit des Vorstandes war abgelaufen und deshalb Neuwahlen notwendig. Der bisherige Wehrführer Reinhold Linnemann stand für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung.

Zunächst wurden die Namen der Mitglieder des bisherigen Vorstandes verlesen.

Zum Wahlleiter wurde Gemeindebrandinspektor Thomas Schneemilch verpflichtet.

Für den Posten des Wehrführers wurde der bisherige stellv. Wehrführer Thorsten Peter vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

Der Wehrführer und dessen Stellvertreter durften nur von den Mitgliedern der Einsatzabteilung gewählt werden. Die restlichen Mitglieder des Vorstandes wurden von allen anwesenden gewählt.

Zum Kassierer wurde Michael Herbst vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Als neuer Schriftführer wurden Oliver Kurz und Nadine Fischer vorgeschlagen. Oliver Kurz wurde dann einstimmig gewählt.

Die Beisitzer wurden dann im Block gewählt. Vorgeschlagen wurden als Vertreter der Alters- u. Ehrenabteilung Dieter Steinert, als Vertreter der Einsatzabteilung Gert Scheidemantel u. Jochen Horn, als Vertreter der Vereinsmitglieder Michael Kister. Dieser lehnte jedoch ab. Deshalb wurde noch Christoph Orth vorgeschlagen. Diese vier wurden dann einstimmig als Beisitzer gewählt.

Um 20:15 Uhr überbrachte der Gemeindebrandinspektor die Grußworte von Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten.

Auch der Gemeindebrandinspektor lobte die gute Zusammenarbeit und dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres. Besonders lobte er den guten Ausbildungsstand der Wehr Heddersdorf und die Bereitschaft an Lehrgängen teilzunehmen.

Zum Abschluss seiner Rede dankte er dem scheidenden Wehrführer. Er betonte dass die vergangenen 10 Jahre, besonders die ersten Jahre nicht immer leicht waren. Aber die letzten Jahre waren dann doch von vielen Gemeinsamkeiten geprägt.

Um 20:34 Uhr ergriff der Bürgermeister das Wort.

Er lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit der Wehren des LZ 2 und dankte allen Beteiligten.

Am Freitag, dem 23. Januar 2009 gingen über Heddersdorf starke Regenfälle nieder. Der vorhandene Schnee wurde durch das Wasser abgetaut und es kam in der Mittelbergstraße und unterhalb der Ortschaft in der Kathiuskurve zu Überschwemmungen. Gegen 18:45 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdorf mit dem MTW aus. Um das Wasser umzuleiten, wurden Gräben gezogen und an einigen Stellen Sandsäcke ausgelegt.

Am Samstag, 07. Februar 2009 kam es zu einem weiteren Hochwassereinsatz.

Gegen 17:00 Uhr rückte die Feuerwehr Heddersdorf mit dem MTW zur Kathiuskurve aus. Wiederum lief Wasser aus dem darüber liegenden Feld über die B 454. Mit Sandsäcken wurde das Wasser soweit möglich umgeleitet.

Am Samstag, dem 21. März 2009 wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde der neue MTW vom Typ Mercedes VITO 111 CDI um 20:00 Uhr am Gerätehaus Heddersdorf seiner Bestimmung übergeben.

Am 30. und 31. Mai 2009 fand in Niederaula-Kleba der Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Niederaula statt.

An der am Sonntag, dem 31. Mai 2009 stattfindenden Orientierungsfahrt nahm die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf teil.

Mit 582,5 Punkten belegte die Staffel der Feuerwehr Heddersdorf von 21 gestarteten Mannschaften den 9. Platz in der Gesamtwertung. Von den von der Gemeinde Kirchheim teilnehmenden Staffeln wurde vor Goßmannsrode (10. Pl.), Willingshain (13. Pl.) und Kirchheim (19. Pl.)der beste Platz belegt.

Am Samstag, dem 18. Juli 2009 fand in der Ortslage Heddersdorf eine Überprüfung der Unterflurhydranten statt.

Gegen 16:00 Uhr wurden zwei Gruppen gebildet, von denen eine Gruppe zu Fuß die Hydranten im Ortskern und die andere Gruppe mit dem MTW die Hydranten entlang der Bundesstraße, im Gewerbegebiet und am Schmidtberg überprüfte.

Einige Hydranten wiesen Mängel auf, die durch die Gemeinde Kirchheim beseitigt werden müssen. Gegen 19:00 Uhr war die Überprüfung beendet.

Am Donnerstag, 30. Juli 2009 fand um 19:00 Uhr eine Reinigung des Gerätehauses statt.

Am 04. August 2009 soll eine Besichtigung durch den Prüfdienst des Landes Hessen stattfinden. Aus diesem Grunde wurde das Reinigen und Aufräumen durch den Wehrführer angesetzt.

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